Hilfe für Journalistinnen und Journalisten in Gaza, im Westjordanland und im Südlibanon

Kein anderer Krieg im 21. Jahrhundert hat für Journalistinnen und Journalisten so gefährlich begonnen wie der zwischen Israel und der Hamas. Reporter ohne Grenzen (RSF) beklagt Dutzende getötete Medienschaffende. Zeigen Sie Solidarität mit ihnen.

Mindestens 26 Journalistinnen und Reporter kamen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit ums Leben, 22 davon im Gazastreifen, drei im Libanon und einer in Israel. Insgesamt sind 112 Medienschaffende getötet worden, 105 im Gazastreifen, vier in Israel und drei im Libanon. Zu all diesen Fällen recherchiert RSF weiter.

Wer vor Ort berichtet, geht große Risiken ein – zugleich ist es enorm wichtig, dass gerade Gaza nicht zu einem medialen schwarzen Loch wird. Reporter ohne Grenzen setzt sich auf verschiedenen Wegen für den Schutz der Journalistinnen und Journalisten in der Region ein. Der Bedarf an Hilfe ist groß – und dafür benötigen wir Ihre Unterstützung. Bitte spenden Sie jetzt!

Angehörige und Kollegen trauern um die palästinensischen Journalisten Said al-Tawil und Mohammed Subh

© picture alliance / AA | Mustafa Hassona

Angehörige und Kollegen trauern um die palästinensischen Journalisten Said al-Tawil und Mohammed Subh.

So setzt Reporter ohne Grenzen Ihre Spende ein:

Gemeinsam mit Initiativen vor Ort kümmert sich unser RSF-Nothilfereferat um Anfragen von Journalistinnen und Reportern, die jetzt Schutz und Unterstützung brauchen. Wir informieren Medienschaffende darüber, welche Unterstützung sie erhalten können und passen unsere Hilfsleistungen den aktuellen Bedarfen ständig an.

Mit unserer Partnerorganisation Arab Reporters for Investigative Journalism (ARIJ) versorgen wir Journalistinnen und Journalisten im Gazastreifen mit

  • Computern
  • Telefonen
  • Akkus
  • Schutzausrüstung (weil Helme und Schutzwesten als Dual-Use-Güter gelten, ist die Einfuhr jedoch schwierig)

Auch im Westjordanland und im Südlibanon werden Schutzausrüstung und Sicherheitstrainings zunehmend wichtig. Hier sind wir in Gesprächen mit weiteren lokalen Organisationen, um Bedarfe zu ermitteln und flexible Hilfsansätze für Journalistinnen und Journalisten zu entwickeln.

Wann ein dauerhafter Waffenstillstand und politische Verhandlungen einsetzen werden, ist ungewiss. Doch auch jetzt schon berichten unsere Partner vor Ort, dass die Unterstützung für lange Zeit benötigt werden wird. Nachdem ein erster Fokus darauf gelegt wurde, zerstörte oder bei der Evakuierung abhanden gekommene Arbeitsgeräte wie Laptops, Mobiltelefone oder Batterien zu ersetzen, verschiebt sich der dringendste Bedarf mittlerweile auf das pure Überleben. Zelte, Decken, warme Kleidung, Taschenlampen, Hygieneartikel – an allem fehlt es. RSF hat zudem am 21. März in Beirut ein Zentrum für Pressefreiheit eröffnet. Nach dem Vorbild der beiden Zentren in der Ukraine können Medienschaffende dort arbeiten, sich in physischer und digitaler Sicherheit schulen lassen, psychologische und juristische Hilfe bekommen sowie Schutzausrüstung und Erste-Hilfe-Sets ausleihen. Dafür arbeiten wir mit der libanesischen Samir Kassir Foundation zusammen, mit ARIJ und Filastiniyat, einer Organisation aus Ramallah, die sich vorrangig an Journalistinnen richtet.

Darüber hinaus sorgen wir uns um erkrankte, verletzte und schwangere Medienschaffende und Journalistinnen, die vor kurzem ein Kind bekommen haben. Medizinische Evakuierungen werden nötig sein und müssen koordiniert werden. Mittel- und langfristig besteht sicherlich ein Bedarf an psychosozialer Unterstützung, sobald die Kampfhandlungen vorüber sein werden.

Seit Ausbruch des Krieges in Nahost dokumentieren wir Presserechtsverletzungen und fordern Aufklärung: Bedrohte Journalistinnen und Journalisten erhalten rechtliche Unterstützung von uns, zudem dokumentieren wir Angriffe auf Medienschaffende, um Material und Beweise für spätere Gerichtsprozesse zu sammeln. Am 31. Oktober und erneut am 22. Dezember 2023 haben wir Strafanzeige wegen möglicher Kriegsverbrechen seitens der Hamas und der israelischen Streitkräfte beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag eingereicht.

Mit Ihrer Unterstützung können wir diese Hilfsleistungen sichern und ausbauen – Spenden auch Sie jetzt!

Spendenkonto

Reporter ohne Grenzen e.V.
IBAN: DE26 1009 0000 5667 7770 80
BIC: BEVODEBB
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Spendenbescheinigung

Ab einem Jahresspendenbetrag von 25 Euro schicken wir Ihnen automatisch eine Spendenbescheinigung im Februar des kommenden Jahres zu.

Spendensiegel

Reporter ohne Grenzen geht verantwortungsbewusst mit Ihren Spenden um. Dies bestätigt auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin.

Transparenz

Wir sind Teil der "Initiative Transparente Zivilgesellschaft".

Widerrufsrecht

Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Um nicht autorisierte Spenden zu vermeiden, zeichnet dieses Spendentool Ihre IP-Adresse auf. Dies geschieht zu Ihrer Sicherheit. Unberechtigte Spenden unter Angabe falscher Personalien können so zurückverfolgt und angezeigt werden.

Online spenden

Die Mitarbeiter unseres Nothilfereferats begleiten Reporter und Blogger in ihren Heimatländern und im Exil. Sie vermitteln Praktika, unterstützen bei der beruflichen Reintegration oder helfen beim Aufbau gemeinsamer Projekte: Tätigkeiten, die wir nicht mit einem konkreten Betrag beziffern können. Ihre Spende hilft uns zu helfen:

Mit Ihrer Spende ermöglichen wir einem Reporter Zugang zu Internet und Telefon, um weiterhin über die Situation in seinem Land zu berichten.

Mit Ihrer Spende ermöglicht RSF Medienschaffenden in Notlagen psycho-soziale Unterstützung.

Bei Inhaftierung eines Journalisten sorgen wir mit Ihrer Spende wir für anwaltliche Vertretung.

Durch Ihre Spende unterstützen wir einen ukrainischen Journalisten, der aufgrund seiner Arbeit überfallen und verletzt wurde.

Mit einer Spende von 1.000 Euro haben wir die Ausreise von drei Kindern aus Ruanda zu ihren Eltern nach Deutschland organisiert. Der Vater musste wegen seiner kritischen Berichte eilig das Land verlassen.

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