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Tschad

Die Medien im Tschad sind starkem politischem Einfluss und zum Teil offener Feinseligkeit von Regierung und Justiz ausgesetzt. Der gesetzliche Rahmen ist äußerst restriktiv. Die privaten Printmedien haben niedrige Auflagen und sind außerhalb der Hauptstadt kaum erhältlich. Unabhängige Journalisten müssen mit willkürlichen Festnahmen und mit Haftstrafen für konstruierte Vorwürfe rechnen, ihre Zeitungen können monatelang verboten werden. Drohungen und Entführungsversuche sind häufig, Mordversuche kommen vor. Einige Journalisten sind ins Exil getrieben, andere kooptiert worden.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 104 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Auf einer Straße fahren Motorräder und Autos; links von der Straße sind außerdem Gebäude und Straßenlaternen und rechts Bäume zu sehen
Tschad12.01.2021

#FreeThemAll: Blaise Noubarassem

Nach Informationen des Komitees zum Schutz von Journalisten sind im Tschad in den vergangenen Monaten mehr als 20 Medienvertreter und unzählige weitere Menschen zeitweise verhaftet worden. Unter den Betroffenen ist auch der Journalist Blaise Noubarassem.

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