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Uganda

Diverse Gesetze schränken die Pressefreiheit in Uganda stark ein. Medien können für kürzere oder längere Zeit geschlossen werden. Mehrfach wurden Journalisten wegen Hochverrats angeklagt, was im Extremfall die Todesstrafe bedeuten kann. Polizisten und Soldaten greifen Journalisten, die über Proteste berichten, tätlich an. Wiederholt haben auch aufgebrachte Menschenmengen Reporter attackiert. Regierungsvertreter tragen mit massiven verbalen Angriffen und Drohungen zu dieser feindseligen Atmosphäre bei. Mehrfach wurden Journalisten bei ihrer Arbeit schwer verletzt, einige tauchten nach Todesdrohungen unter.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 125 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Pressefreiheit in der Corona-Krise01.04.2020

Afrikanische Staaten erhöhen Druck

Journalistinnen und Journalisten, die über die Ausbreitung des Corona-Virus in Afrika berichten, sind in mehreren Ländern der Region zur Zielscheibe von Zensur, Einschüchterung und körperlicher Gewalt geworden. Reporter ohne Grenzen ruft deshalb Afrikas Regierungen auf im Kampf gegen die Pandemie die Pressefreiheit zu garantieren.

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Stadtansicht auf Kampala, Hauptstadt Ugandas
Uganda22.01.2020

#FreeThemAll: Willy Tamale

In Uganda ist der Journalist Willy Tamale, der für den Fernsehsender BBS Terefayina arbeitet, am 6. Januar auf einer Kundgebung des ugandischen Oppositionspolitikers Robert Kyagulanyi festgenommen und egen „öffentlicher Aufstachelung“ und „Ruhestörung“ angeklagt worden.

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