Podiumsdiskussion: Wie KI die Pressefreiheit und Dokumentation gefährdet

Künstliche Intelligenz ist längst im journalistischen Alltag angekommen – sie hilft Reporter*innen bei Texten, generiert Bilder und produziert Videos, die sich kaum noch von echten Aufnahmen unterscheiden. Was zunächst anfühlte wie eine Effizienzsteigerung in Redaktionsräumen, wirft gleichzeitig grundlegende Fragen auf, weil Inhalte immer leichter manipuliert werden können. Können wir noch erkennen, was echt ist? Und wie verändert das die Verantwortung von Journalist*innen und was macht es mit dem Vertrauen des Publikums?
In der Fotografiska wollen wir am Dienstag, 14. April, genau das diskutieren: Wie verändert Künstliche Intelligenz den Alltag von Journalist*innen? Welcher Information, egal ob Text, Foto oder Video, können wir noch vertrauen?
Moderiert wird diese Podiumsdiskussion von Monika Ilves (D64 - Zentrum für digitalen Fortschritt) und anhand konkreter Beispiele sprechen die Teilnehmer auf dem Panel über die Zukunft von glaubwürdiger Berichterstattung und über die Risiken von KI in der Berichterstattung. Es sprechen der preisgekrönte Fotojournalist Sergey Ponomarev, der Chefredakteur der Berliner Morgenpost, Peter Schink, und Reporter-ohne-Grenzen-Sprecher Sören Kittel.
Wurden Bilder nicht schon immer manipuliert?
Ab wann beschränkt technischer Fortschritt die Pressefreiheit?
Was bedeutet KI-Content für unseren Begriff von Wahrheit?
📍 Fotografiska Berlin
🕖19 bis 20 Uhr,
Eintritt ist frei. Kostenlose Tickets hier
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.