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Zentralafrikanische Republik

Nach Jahren des Bürgerkriegs sind große Teile der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) ein weitgehend rechtsfreier Raum. Die Konfliktparteien haben Zeitungsredaktionen geplündert, Radiosender zerstört und Journalist*innen angegriffen. Noch immer gibt es kaum Garantien für die Sicherheit von Journalisten. Die Behörden reagieren empfindlich auf Kritik. Printmedien veröffentlichen kaum mehr als Leitartikel, Gerüchte und Verleumdungskampagnen. Im Juli 2018 wurden drei russische Journalisten ermordet. Sie hatten über russische Söldner in der ZAR recherchiert. Nach offiziellen Angaben starben sie bei einem Raubüberfall, doch viele Anhaltspunkte sprechen dagegen. Da die Ermittlungen der ZAR und Russlands intransparent sind und keine Fortschritte machen, hat Reporter ohne Grenzen eine unabhängige internationale Untersuchung der Todesfälle gefordert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 101 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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