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Zypern

In der Republik Zypern haben politische Parteien, die orthodoxe Kirche sowie die Wirtschaft einen großen Einfluss auf die Medien. Politiker*innen akzeptieren keine alternativen Ansichten zur Zypernfrage. Ein Glossar der OSZE für verantwortungsbewussten Sprachgebrauch im Journalismus, den zwei griechisch-zyprische und zwei türkisch-zyprische Autor*innen erarbeitet haben, stieß 2018 auf harsche Kritik in der Politik. Die griechisch-zyprischen Autor*innen wurden mit Mord und Vergewaltigung bedroht, Polizeiermittlungen dazu gab es nicht. Zypern ist eine Steueroase mit vielen Verbindungen zu russischen Oligarchen. Journalist*innen, die darüber berichten, werden immer wieder mit Zivil- und Strafklagen überzogen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 27 von 180
Drei Flaggen der EU wehen an langen Fahnenstangen vor dem Gebäude der Europäischen Kommission
EU-Aktionsplan für Demokratie27.11.2020

Zehn Empfehlungen an die EU

Bevor die Europäische Kommission am 2. Dezember ihren Aktionsplan für Demokratie vorstellt, legt Reporter ohne Grenzen den europäischen Institutionen zehn Empfehlungen vor, wie sie auf die aktuellen Herausforderungen für Demokratie und Grundrechte reagieren sollten - besonders im Hinblick auf die Pressefreiheit.

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Ein Journalist steht mit einer Kamera auf der Schulter vor einem geschlossenen Gerichtssaal
Gastbeitrag19.11.2020

SLAPP-Klagen in der EU erschweren

Als eine Gruppe zivilgesellschaftlicher Organisationen sehen wir den Fall der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia als eine der schwerwiegendsten SLAPPs der jüngeren Geschichte. Unter dem Begriff "SLAPP" werden Klagen zusammengefasst, die kritische Stimmen von Medienschaffenden und der Zivilgesellschaft verhindern sollen.

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Smartphone, auf dem Whatsapp geöffnet ist
EU-Vorstoß zu Messengerdiensten17.11.2020

Verschlüsselung nicht in Frage stellen

Reporter ohne Grenzen und Netzwerk Recherche fordern die Regierungen der EU-Staaten auf, die Vertraulichkeit verschlüsselter Messengerdienste nicht in Frage zu stellen. Vor dem Hintergrund des Terroranschlags von Wien unternimmt der EU-Ministerrat derzeit einen neuen Vorstoß, um Sicherheitsbehörden den Zugriff auf verschlüsselte Chats zu ermöglichen.

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