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Guinea-Bissau

Journalisten in Guinea-Bissau sind der Gewalt von Sicherheitskräften sowie aus dem Umfeld des Drogenhandels ausgesetzt. Während politischen Unruhen wurden einzelne Medien vorübergehend geschlossen. Der Militärputsch 2012 ging mit einer mehrtägigen Nachrichtensperre einher, anschließend verbat die Militärführung Kritik und Berichte über Proteste. In der Folgezeit waren Einschüchterungen und Übergriffe häufig. Hohe Offiziere drohten kritischen Journalisten offen mit dem Tod. Die Ausweisung eines portugiesischen Journalisten wurde erst nach Protesten zurückgenommen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 95 von 180
Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Eine Straße, links und rechts Häuser.
Guinea-Bissau15.04.2021

#FreeThemAll: Adao Ramalho

In Guinea-Bissau ist der Journalist Adao Ramalho auf offener Straße angegriffen worden. Laut Informationen des Komitees zum Schutz von Journalisten wurde Ramalho in der Hauptstadt Bissau von fünf bewaffneten Männern attackiert.

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Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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