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Simbabwe

In Simbabwe können Medien etwa für Verdachtsberichterstattung über Korruptionsfälle geschlossen, Telefonate und E-Mail-Verkehr ohne Richterbeschluss überwacht werden. Staatliche Medien wie der einzige zugelassene Fernsehsender ZTV berichten allenfalls negativ über die Opposition und werden für Verleumdungskampagnen instrumentalisiert. Die beiden einzigen privaten Radiosender stehen der Regierung nah. Die Signale von Auslandssendern werden gestört, der Besitz von Kurzwellenempfängern ist verboten. Journalisten unabhängiger Zeitungen sind regelmäßig willkürlichen Festnahmen, Verhören oder Angriffen ausgesetzt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 126 von 180
Hopewell Chin’ono steigt in Handschellen aus einem dunkelgrünen Gefängniswagen aus
Simbabwe29.01.2021

#FreeThemAll: Hopewell Chin’ono

In Simbabwe ist das Berufungsersuch des Journalisten Hopewell Chin’ono abgewiesen worden. In der Begründung des zuständigen Gerichts in der Hauptstadt Harare heißt es, man fürchte weitere Gesetzesverstöße des Journalisten und könne den Fall deshalb nicht neu verhandeln.

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Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Hopewell Chin’ono wird von einem Fernsehteam interviewt
Simbabwe26.11.2020

#FreeThemAll: Hopewell Chin’ono

Reporter ohne Grenzen hat erneut die behördliche Verfolgung des Journalisten Hopewell Chin’ono in Simbabwe kritisiert. Zuletzt hatte ein Gericht in der Hauptstadt Harare eine Freilassung gegen Kaution abgelehnt.Gegen Chin’ono wird bereits seit mehreren Monaten ermittelt.

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