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Simbabwe

In Simbabwe können Medien etwa für Verdachtsberichterstattung über Korruptionsfälle geschlossen, Telefonate und E-Mail-Verkehr ohne Richterbeschluss überwacht werden. Staatliche Medien wie der einzige zugelassene Fernsehsender ZTV berichten allenfalls negativ über die Opposition und werden für Verleumdungskampagnen instrumentalisiert. Die beiden einzigen privaten Radiosender stehen der Regierung nah. Die Signale von Auslandssendern werden gestört, der Besitz von Kurzwellenempfängern ist verboten. Journalisten unabhängiger Zeitungen sind regelmäßig willkürlichen Festnahmen, Verhören oder Angriffen ausgesetzt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 126 von 180
Polizeikräfte in Simbabwe stehen nebeneinander in einer Reihe
Simbabwe09.09.2020

#FreeThemAll: Hopewell Chin’ono

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Simbabwe dazu aufgefordert, den Journalisten Hopewell Chin’ono umgehend freizulassen. Zuletzt berichtete einer der Anwälte des Investigativreporters, dass dieser in einem schlechten Gesundheitszustand befinde.

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Simbabwe28.08.2020

#FreeThemAll: Hopewell Chin’ono

Laut eines Gerichtsbeschlusses darf die Menschenrechtsanwältin Beatrice Mtetwa den in Simbabwe inhaftierten Journalisten Hopewell Chin’ono nicht vertreten. Chin’ono, der als einer der bekanntesten Journalisten des Landes gilt, befindet sich seit dem 20. Juli in Haft.

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Simbabwe14.08.2020

Pressefreiheit im Zuge von Corona weiter eingeschränkt

Reporter ohne Grenzen (RSF) ist besorgt über die immer gravierenderen Einschränkungen der Pressefreiheit in Simbabwe. Seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie in dem Land hat RSF 24 Verletzungen der Pressefreiheit verzeichnet, knapp die Hälfte davon betrifft Journalistinnen und Journalisten, die kritisch über das Corona-Management berichtet hatten.

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