Jonathan Magoma is an investigative journalist and human rights defender from the Democratic Republic of Congo (DRC). He is dedicated to reporting on governance and corruption, documenting human rights violations, defending press freedom, countering disinformation and hate speech. His journey into journalism began with personal tragedy, when the murder of his parents in 2005 went undocumented, shaping his conviction that stories must be told to preserve dignity and justice.
He is currently the Editor-in-Chief of Debout RDC, an independent media outlet in eastern DRC focusing on human rights, governance and accountability. After university, Jonathan joined Nobel Peace Prize laureate Denis Mukwege’s Panzi Foundation, where he worked with survivors of sexual violence in rural South Kivu. Witnessing both resilience and impunity, he realized that activists and journalists in remote areas were left unprotected despite their crucial role in exposing violations.
In 2019, he co‑founded Debout RDC (“Stand Up DRC”). Through Debout RDC, he has overseen the publication of more than 1,600 articles, documented land dispossession, corruption, sexual violence, and environmental crises, civic space and trained over 320 journalists and human rights defenders in digital and physical security.
In 2022, with support from the Konrad Adenauer Stiftung and the European Union, he led Debout RDC’s project on countering disinformation and hate speech in the Great Lakes region.
His work has resulted in threats from different sources. In February 2025, he was forced to flee his country following the occupation of his city by the AFC/M23 armed group. Ten days later, his home was attacked.
In the 2026 Berlin scholarship program, Jonathan is aiming at strengthening digital safety practices for journalists, particularly those working in conflict and remote zones, with the ambition to become an international trainer. He looks forward to exchanging with peers, building new networks, and developing strategies that will help protect those who risk their lives to report the truth.
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Jonathan Magoma ist investigativer Journalist und Menschenrechtsverteidiger aus der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo). Er berichtet über Regierungsführung und Korruption, dokumentiert Menschenrechtsverletzungen, verteidigt die Pressefreiheit und kämpft gegen Desinformation und Hassrede. Sein Weg in den Journalismus begann mit einer persönlichen Tragödie: Im Jahr 2005 wurden seine Eltern ermordet, eine Tat, über die geschwiegen wurde. Dieses Erlebnis formte seinen Willen, auch heikle Geschichten zu erzählen, um den Opfern ihre Würde und ein Gefühl für Gerechtigkeit zu bewahren.
Derzeit ist er Chefredakteur von Debout RDC, einem unabhängigen Medium im Osten der Demokratischen Republik Kongo, das zu Menschenrechten, Regierungsführung und Rechenschaftspflicht arbeitet. Nach seinem Studium war Jonathan für die Panzi Foundation des Friedensnobelpreisträgers Denis Mukwege tätig, wo er in ländlichen Regionen Süd-Kivus mit Überlebenden sexualisierter Gewalt arbeitete. Angesichts von Widerstandskraft einerseits und Straflosigkeit andererseits erkannte Magoma, dass Aktivist*innen und Journalist*innen in entlegenen Gebieten trotz ihrer zentralen Rolle bei der Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen oft schutzlos bleiben.
2019 gründete er Debout RDC („Stand Up DRC“) mit. Über Debout RDC verantwortete er die Veröffentlichung von mehr als 1.600 Artikeln, dokumentierte Landraub, Korruption, sexualisierte Gewalt, Umweltkrisen und Einschränkungen zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Zudem hat er mehr als 320 Journalist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen in digitaler und physischer Sicherheit geschult. Dazu gehört auch die Stärkung digitaler Sicherheitskompetenzen.
2022 leitete Jonathan Magoma mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Europäischen Union ein Projekt von Debout RDC zur Bekämpfung von Desinformation und Hassrede in der Region der Afrikanischen Großen Seen im Osten des Kontinents.
Seine Arbeit führte dazu, dass er von verschiedenen Seiten bedroht wurde. Im Februar 2025 war er gezwungen, aus seinem Land zu fliehen, nachdem seine Stadt von der bewaffneten Gruppe AFC/M23 besetzt worden war.
Im Rahmen des Berliner Stipendienprogramms 2026 möchte er seine Kenntnisse im Bereich digitale Sicherheit vertiefen – insbesondere für Journalist*innen,die in Konfliktregionen oder abgelegenen Gebieten arbeiten. Sein Ziel ist es, künftig auch international als Trainer tätig zu sein. Magoma freut sich darauf, sich mit Kolleg*innen aus anderen Ländern auszutauschen, neue Netzwerke aufzubauen und Strategien zu entwickeln, die jene schützen, die ihr Leben riskieren, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
