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Bangladesch

Im Vorfeld der Parlamentswahlen Ende 2018 kam es zu einem besorgniserregenden Anstieg von Pressefreiheitsverletzungen. Politische Aktivist*innen griffen Reporter*innen an, Nachrichtenseiten wurden gesperrt und Journalist*innen willkürlich inhaftiert. Der international renommierte Fotojournalist Shahidul Alam saß wegen haltloser Vorwürfe mehr als 100 Tage im Gefängnis. Sein Fall zeigt, wie mittels der Justiz Regierungskritiker*innen zum Schweigen gebracht werden. Unter einem im Oktober 2018 verabschiedeten Gesetz für digitale Sicherheit kann „negative Propaganda“ mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden. Militante Islamist*innen schikanieren und ermorden derweil Journalist*innen sowie Blogger*innen, die für eine säkularisierte Gesellschaft eintreten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 151 von 180
Eine grüne Flagge mit rotem Kreis in der Mitte.
Bangladesch13.03.2021

#FreeThemAll: Ahmed Kabir Kishore

Nachdem der inhaftierte Schriftsteller und Blogger Mushtaq Ahmed unter bislang ungeklärten Umständen in Bangladesch verstorben ist, hat die Organisation Reporter ohne Grenzen die sofortige Freilassung des Karikaturisten Ahmed Kabir Kishore gefordert.

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Ein Verkehrsstau mit vielen Autos auf einer Straße
Bangladesch08.03.2021

#FreeThemAll: Mushtaq Ahmed

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Bangladesch dazu aufgefordert, den Tod des Schriftstellers und Bloggers Mushtaq Ahmed umfassend aufzuklären und dafür „ein Team von unabhängigen Ermittlern“ einzuschalten.

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Dhaka von oben; an breiten Flüssen sind zahlreich Häuser zu sehen
Bangladesch21.01.2021

#FreeThemAll: Abul Kalam

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Bangladesch dazu aufgefordert, mehrere Anklagen gegen den Fotografen Abul Kalam fallenzulassen. Kalam hatte über die Zwangsumsiedlung von Rohingya-Flüchtlingen in ein umstrittenes neues Lager berichtet.

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