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Bangladesch

Im Vorfeld der Parlamentswahlen Ende 2018 kam es zu einem besorgniserregenden Anstieg von Pressefreiheitsverletzungen. Politische Aktivist*innen griffen Reporter*innen an, Nachrichtenseiten wurden gesperrt und Journalist*innen willkürlich inhaftiert. Der international renommierte Fotojournalist Shahidul Alam saß wegen haltloser Vorwürfe mehr als 100 Tage im Gefängnis. Sein Fall zeigt, wie mittels der Justiz Regierungskritiker*innen zum Schweigen gebracht werden. Unter einem im Oktober 2018 verabschiedeten Gesetz für digitale Sicherheit kann „negative Propaganda“ mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden. Militante Islamist*innen schikanieren und ermorden derweil Journalist*innen sowie Blogger*innen, die für eine säkularisierte Gesellschaft eintreten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 152 von 180
Brücke
Bangladesch23.07.2021

#FreeThemAll: Selim Shamrat

In Bangladesch ist der Journalist Selim Shamrat, Redakteur der Lokalzeitung Bahannor Alo, angegriffen und verletzt worden. Shamrat berichtete gerade über eine illegale Landnahme in der Region Barakhata, als ihn mehrere Männer attackierten.

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Menschen mit Plakaten
Bangladesch26.05.2021

#FreeThemAll: Rozina Islam

Das Komitee zum Schutz von Journalisten hat die Strafverfolgungsbehörden in Bangladesch dazu aufgefordert, die Ermittlungen gegen Rozina Islam einzustellen und die Journalistin umgehend freizulassen. Islam schreibt für die Zeitung Prothom Alo.

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Blick auf eine Stadt
Bangladesch06.05.2021

#FreeThemAll: Abu Tayeb

Das Komitee zum Schutz von Journalisten hat die Behörden in Bangladesch dazu aufgefordert, alle Anschuldigungen gegen den Journalisten Abu Tayeb fallenzulassen und diesen umgehend freizulassen. Tayeb war in der Stadt Khulna festgenommen worden.

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