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Dschibuti

Dschibutis politische Führung erlaubt keinerlei Medienvielfalt. Die wenigen zugelassenen Medien werden vom Kommunikationsministerium oder von der Regierungspartei kontrolliert, die Zeitungen der Opposition wurden über die Jahre von Gerichten geschlossen oder finanziell ausgetrocknet. Ausländische Journalisten werden nicht ins Land gelassen. Ein Gesetz von 1992 stellt Mediendelikte unter Gefängnisstrafen. Wer ein Medium gründen will, muss in der Regel die dschibutische Staatsbürgerschaft besitzen und mindestens 40 Jahre alt sein. Die einzige Möglichkeit, sich unabhängig zu informieren, ist das Exilradio La Voix de Djibouti, das aus Belgien sendet. Aber sein Signal ist oft gestört und wird online blockiert, und die Mitarbeiter*innen werden immer wieder festgenommen und misshandelt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 173 von 180
Ismail Omar Guelleh
Dschibuti 08.11.2019

#FreeThemAll: Osman Yonis Borogeh

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Dschibuti am Horn von Afrika aufgefordert, den Journalisten Osman Yonis Borogeh umgehend freizulassen. Er arbeitet unter anderem für den Radiosender La Voix de Djibouti.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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