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Philippinen

Auf den Philippinen besteht eine außerordentlich hohe Medienvielfalt, es gibt rund 600 Radiostationen und 500 Zeitungen. Die meisten Privatmedien sind im Besitz einflussreicher Familien und Unternehmer und vertreten deren Interessen. Die Boulevardpresse schreibt oft reißerisch, kann aber auch über heikle Themen wie Wahlbetrug oder Korruption berichten. Kritische Journalisten werden vom politischen Gegner oft mit Verleumdungsklagen attackiert, viele müssen mit Gewalt und sogar mit tödlichen Anschlägen rechnen. Kaum ein Fall wird aufgeklärt, die Täter gehen in der Regel straffrei aus.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 136 von 180
Fotograf fotografiert einen Hubschrauber, der mit Wasser die Waldbrände bekämpft.
International26.08.2020

Umweltjournalismus: Gefährliche Recherchen

Umweltjournalistinnen und Umweltjournalisten geraten in vielen Ländern der Welt zunehmend unter Druck. Weltweit wurden mindestens zehn Medienschaffende, die zu Umweltthemen berichteten, in den vergangenen fünf Jahren getötet. Insgesamt zählte RSF in diesem Zeitraum 53 Verletzungen der Pressefreiheit im Zusammenhang mit Umweltjournalismus.

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Philippinen22.07.2020

#FreeThemAll: Maria Ressa

RSF hat eine Koalition zur Unterstützung der Journalistin Maria Ressa gegründet. Mit der Kampagne #HoldTheLine will die Koalition unter anderem gegen die politische Verfolgung der Journalistin sowie unabhängiger Medien auf den Philippinen vorgehen.

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Philippinen14.07.2020

Petition für Maria Ressa gestartet

Sechzig Nichtregierungs- und Journalismusorganisationen, Institutionen und Filmschaffende haben eine Kampagne für die philippinische Journalistin Maria Ressa und unabhängige Medien auf den Philippinen gestartet. Der Zusammenschluss steht unter dem Hashtag #HoldTheLine.

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