22.02.12 -
ROG ist besorgt über die Situation inhaftierter Medienschaffender im Iran. Seit Januar wurden mindestens 18 Journalisten und Blogger festgenommen, einige von ihnen sitzen in Isolationshaft. Zudem bestätigte das Oberste Gericht die Todesurteile gegen zwei Internetaktivisten. Das Todesurteil gegen einen weiteren Netzaktivisten wurde angeblich Mitte Februar an die Strafvollzugsbehörde weitergeleit. [mehr]
15.02.12 -
Einen Tag vor dem Deutschland-Finale des Eurovision Song Contests ruft ROG alle Beteiligten auf, sich intensiv mit dem Gastgeberland Aserbaidschan auseinanderzusetzen und öffentlich Position zu den Verletzungen der Presse- und Meinungsfreiheit dort zu beziehen. „Der Eurovision Song Contest ist nicht einfach eine unpolitische Musikveranstaltung, wie die Organisatoren uns weismachen wollen “, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske. [mehr]
ROG ist bestürzt über die Ausweisung der französischen Journalistin Anne Nivat aus Russland. Die prominente Reporterin und Russlandkennerin hatte für ihr neues Buch recherchiert und Gespräche mit russischen Oppositionellen geführt. Am 12. Februar musste sie das Land verlassen. Nivat war zehn Tage lang durch Russland gereist, bevor sie am 10. Februar in Wladimir in Gewahrsam genommen wurde. [mehr]
Für Blogs, die sich in herausragender Weise für freie Meinungsäußerung einsetzen, vergeben die Deutsche Welle (DW) und Reporter ohne Grenzen (ROG) in diesem Jahr wieder den „Reporters Without Borders Award“. Von heute an können Internetnutzer bis zum 13. März Vorschläge einreichen.[mehr]
Als internationale Menschenrechtsorganisation tritt ROG für den Schutz von Journalistinnen und Journalisten ein. An dieser Stelle haben wir Informationen zur Unterstützung für Journalisten in Kriegs- und Krisengebieten zusammengestellt.
Im Notfall ist die SOS-Hotline 0033 1 47 77 74 14 rund um die Uhr erreichbar.


