02.02.12 -
Reporter ohne Grenzen (ROG) ist besorgt über die politische Einmischung beim Radiosender Antena 1. Das Magazin Este Tempo wurde überraschend aus dem Programm genommen und die Verträge von fünf Reportern nicht verlängert. Wenige Tage zuvor hatte sich einer der Journalisten kritisch über die Regierung geäußert. „Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, ist dieses Vorgehen absolut inakzeptabel“, so ROG.[mehr]
25.01.12 -
Wie eng Demokratie und Medienfreiheit zusammenhängen, zeigt die Rangliste der Pressefreiheit, die ROG in diesem Jahr zum 10. Mal herausgibt. Sie spiegelt die turbulenten Ereignisse des vergangenen Jahres wider, die die Innenpolitik einzelner Staaten gravierend veränderten. Die Gegensätze in Europa verschärften sich weiter, am wenigsten frei sind die Medien in Belarus und Aserbaidschan. Die USA fielen ab, nachdem die Polizei die Berichterstattung über die Occupy-Proteste behinderte.[mehr]
Reporter ohne Grenzen (ROG) freut sich über die Freilassung des Bloggers Maikel Nabil Sanad in der Nacht zum 25. Januar. Der Blogger wurde im April 2011 durch ein ägyptisches Militärgericht zu drei Jahren Haft verurteilt. Er soll das Militär beleidigt, falsche Informationen verbreitet und die öffentliche Ordnung gestört haben. Sanad hatte in seinem Blog kritisch über die Rolle des Militärs während der Revolution berichtet. Er war der erste Blogger, der nach Mubaraks Rücktritt festgenommen wurde.[mehr]
Reporter ohne Grenzen (ROG) ist empört über das jüngste Urteil im Mordfall Hrant Dink. Ein Istanbuler Gericht hatte am Mittwoch (18.01.12) einen weiteren Rechtsnationalisten als Anstifter zu lebenslanger Haft verurteilt. „Mit diesem Urteil ist die politische Zeitbombe, die in dem Fall steckt, keineswegs entschärft“, so die Organisation. Die Verantwortlichen im türkischen Staatsapparat seien nach wie vor nicht zur Rechenschaft gezogen worden. [mehr]
Als internationale Menschenrechtsorganisation tritt ROG für den Schutz von Journalistinnen und Journalisten ein. An dieser Stelle haben wir Informationen zur Unterstützung für Journalisten in Kriegs- und Krisengebieten zusammengestellt.
Im Notfall ist die SOS-Hotline 0033 1 47 77 74 14 rund um die Uhr erreichbar.


