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Interaktive Weltkarte mit Pressefreiheits-Ranglisten nach Ländern.
Länder sind farbkodiert von grün (beste) bis rot (schlechteste) basierend auf Pressefreiheits-Scores.
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Andorra
Europa - ZentralasienIn diesem Kleinstaat werden Medienvielfalt und Qualitätsjournalismus durch die geringe Marktgröße und den konstanten Druck wirtschaftlich wie politisch mächtiger Akteur*innen bedroht. Private Medien befinden sich in der Hand von Bankiers und Geschäftsleuten mit ausgeprägten Eigeninteressen.
MEDIEN
Andorras geringe Größe und die wirtschaftliche Machtkonzentration begrenzen Zahl und Unabhängigkeit der Medien. Der staatliche Sender RTVA steht stark unter Regierungseinfluss, daneben existieren Tageszeitungen, angeführt vom Diari d’Andorra. Weitere Publikationen gehören Bankiers mit klaren Eigeninteressen. Die einzige „Nachrichtenagentur“ agiert eher als PR-Agentur.
POLITIK
Die noch junge Demokratie und der Einfluss wirtschaftlicher Eliten auf alle Institutionen fördern eine gewisse Intransparenz zwischen Regierung und Medien. Journalist*innen fällt es schwer, ihrer Kontrollfunktion gegenüber der Politik nachzukommen.
GESETZE
Offizielle Zensur gibt es nicht. Doch enge Verbindungen zwischen Regierung und staatlichen Medien sowie der Einfluss von Wirtschafts- und Finanzeliten auf private Medien fördern Selbstzensur. Journalist*innen berichten eher über Alltagsgeschehen als über Finanzskandale.
WIRTSCHAFT
Der Einfluss des Bankensektors ist allgegenwärtig – er bestimmt nicht nur Werbebuchungen, sondern mangels Schutzmechanismen auch die redaktionellen Linien der Medien.
GESELLSCHAFT
Medienunabhängigkeit leidet unter einer gewissen Feindseligkeit gegenüber Meinungsvielfalt in einer stark vom Katholizismus geprägten Gesellschaft. Zudem erschwert ein veraltetes Rechtssystem verlässliche Quellenrecherche – etwa Interviews mit Richter*innen – erheblich.
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Aktuelles
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Neue Rangliste der Pressefreiheit 2022
Reporter ohne Grenzen (RSF) veröffentlicht am Dienstag, 3. Mai 2022, die Rangliste der Pressefreiheit 2022. Sie spiegelt die Situation von Journalistinnen, Journalisten und Medien in 180 Ländern und...

- Jahresbilanz der Pressefreiheit 2021
488 Journalistinnen und Journalisten in Haft
Die Zahl inhaftierter Medienschaffender ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordhoch angestiegen. Zum Stichtag 1. Dezember saßen weltweit mindestens 488 Journalistinnen,...

- Jahresbilanz der Pressefreiheit 2020
Weltweit 50 Medienschaffende getötet
Mindestens 50 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende weltweit sind in diesem Jahr in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Die weitaus meisten von ihnen wurden...

- Jahresbilanz der Pressefreiheit 2020
387 Journalistinnen und Journalisten in Haft
Die Zahl inhaftierter Medienschaffender bleibt weltweit auf sehr hohem Niveau. Zum Jahresende 2020 sitzen weltweit mindestens 387 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende wegen...

- Rangliste der Pressefreiheit 2020
Journalisten unter Druck von vielen Seiten
Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die...

- Jahresbilanz der Pressefreiheit 2019
Weltweit 389 Medienschaffende im Gefängnis
Zum Jahresende 2019 sitzen weltweit 389 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit im Gefängnis, zwölf Prozent mehr als vor einem Jahr. Fast...

- Jahresbilanz der Pressefreiheit 2018
Weltweit 80 Medienschaffende getötet
Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit mindestens 80 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden, 15 mehr als im Vorjahr....

- Rangliste der Pressefreiheit 2018
Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa
In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Journalistinnen und Journalisten sind dort zunehmend medienfeindlicher...
