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Interaktive Weltkarte mit Pressefreiheits-Ranglisten nach Ländern.
Länder sind farbkodiert von grün (beste) bis rot (schlechteste) basierend auf Pressefreiheits-Scores.
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Irland
Europa - ZentralasienIn Irland herrscht ein allgemein pressefreundliches Klima. Journalist*innen können frei und ungehindert berichten. Bedenken gibt es hinsichtlich der künftigen Finanzierung der Medien, vor allem was die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt RTÉ angeht.
MEDIEN
Die starke Konzentration von Medienbesitz hat sich negativ auf die Pressefreiheit des Landes ausgewirkt. 2021 markierte jedoch einen willkommenen Übergang zu mehr Pluralismus. Die Medien wurden lange Zeit von dem Geschäftsmann Denis O‘Brien dominiert; der Verkauf seiner Anteile an Independent News & Media (INM) 2019 sowie der seiner Holding Communicorp 2021 haben jedoch für mehr Wettbewerb und Vielfalt in der Medienlandschaft gesorgt.
POLITIK
Die künftige Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt RTÉ ist jedoch noch ungeklärt. Die 2020 eingesetzte Kommission zur Zukunft der Medien veröffentlichte 2022 ihren mit Spannung erwarteten Bericht. Die Regierung nahm 49 von 50 Empfehlungen an – darunter ein neuer Medienfonds und gezielte Förderung lokaler Demokratieberichterstattung. Die Frage der langfristigen Finanzierung von RTÉ bleibt jedoch offen; eine Debatte über hohe Gehälter bei RTÉ erschwert die politische Lösung zusätzlich.
GESETZE
Ein Bericht mit Empfehlungen für einen besseren Schutz gemeinwohlorientierten Journalismus und Maßnahmen gegen SLAPP-Klagen wurde allgemein begrüßt und sollte 2024 in ein Gesetz überführt werden. Kritik gibt es jedoch an der geplanten Abschaffung von Geschworenengerichten in Verleumdungsklagen. Die Oppositionspartei Sinn Féin wurde dafür kritisiert, Verleumdungsverfahren zur Einschüchterung von Journalist*innen zu instrumentalisieren.
WIRTSCHAFT
Irische Rundfunkanstalten und Medienunternehmen hatten zuletzt mit erheblichen finanziellen Problemen zu kämpfen. Die Regierung hat bislang keine entschlossenen Reformen zur langfristigen Finanzierung von RTÉ und anderen Nachrichtendiensten auf den Weg gebracht.
GESELLSCHAFT
Medienschaffende in Irland können weitgehend frei und ohne nennenswerte kulturelle Tabus arbeiten. Mit der Abschaffung des Blasphemieverbots per Referendum wurde die Veröffentlichung von „blasphemischen, aufrührerischen oder unanständigen Inhalten“ entkriminalisiert und der Straftatbestand der Diffamierung einer Religion abgeschafft.
SICHERHEIT
In manchen Fällen haben irische Medienschaffende von der Bedrohung ihrer Sicherheit durch kriminelle Gruppen berichtet. Seit dem Polizeigesetz von 2005, nach dem Ordnungskräfte nur nach vorheriger Genehmigung mit Journalist*innen sprechen dürfen, ist die Befragung von Polizeiquellen praktisch unmöglich geworden. Wer gegen dieses Verbot verstößt, muss mit Entlassung, Geldstrafe oder bis zu sieben Jahren Haft rechnen.Das erschwert die Recherche erheblich.
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Aktuelles
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- International
ROG veröffentlicht aktuelle Rangliste der Pressefreiheit
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88 Journalisten sowie 47 Blogger und Bürgerjournalisten wurden 2012 bei ihrer Arbeit getötet – mehr als je zuvor, seit Reporter ohne Grenzen 1995 die erste Jahresbilanz veröffentlichte. Das geht aus...

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Aufstände in den arabischen Ländern verändern Rangliste stark / Wachsende Gegensätze in Europa
Wie eng Demokratie und Medienfreiheit zusammenhängen, zeigt die Rangliste der Pressefreiheit, die Reporter ohne Grenzen (ROG) in diesem Jahr zum 10. Mal herausgibt. Die Liste spiegelt die...

- ROG-Bilanz 2011
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Mindestens 66 Journalisten sind bereits in diesem Jahr während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs getötet worden. Das sind neun Reporter mehr als im Vorjahr (2010: 57 Journalisten). Auch die Zahl...

- ROG-Bilanz 2010
57 Journalisten in 25 Ländern getötet / Zahl der entführten Medienmitarbeiter gestiegen
Mindestens 57 Journalisten und ein Medienassistent sind im Jahr 2010 während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs getötet worden. Das sind 19 Medienmitarbeiter weniger als im Vorjahr (2009: 76...

- Rangliste der Pressefreiheit 2010
Europäische Staaten fallen weiter zurück / Wachsende Gegensätze innerhalb der EU / Keine Bewegung auf den hintersten Rängen
Die Lage der Medienfreiheit in Europa hat sich weiter verschlechtert. Dies zeigt die heute veröffentlichte Rangliste der Pressefreiheit 2010 von Reporter ohne Grenzen (ROG). Der bereits bei der...

- Rangliste der Pressefreiheit 2009
Rangliste der Pressefreiheit 2009: Vorreiterrolle der europäischen Staaten in Gefahr
Mit Sorge betrachtet Reporter ohne Grenzen (ROG) die sukzessive Verschlechterung der Situation von Medien und Journalisten in einigen europäischen Ländern. Anlässlich der Veröffentlichung der neuen...

- Rangliste der Pressefreiheit 2009
ROG-Bericht zur Pressefreiheit: Bulgarien ist Schlusslicht in der EU
Die Informationsvielfalt und der investigative Journalismus sind in Bulgarien ernsthaft bedroht. Dies ist das Ergebnis eines neuen Berichtes von Reporter ohne Grenzen (ROG) zur Lage der Pressefreiheit...

- Rangliste der Pressefreiheit 2008
Kritik an mangelndem öffentlichen Einsatz für Pressefreiheit
Reporter ohne Grenzen (ROG) hat politischen Akteuren in aller Welt „Versagen und Doppelzüngigkeit“ bei der Verteidigung der Meinungsfreiheit vorgeworfen. „Das fehlende Rückgrat einiger westlicher...

- Rangliste der Pressefreiheit 2007
Rangliste der Pressefreiheit veröffentlicht
An Spitze und Schluss verändert sich wenig / Bewegungen im Mittelfeld. Reporter ohne Grenzen (ROG) veröffentlicht heute zum sechsten Mal die Rangliste der Pressefreiheit. Sie vergleicht die Lage der...

- Rangliste der Pressefreiheit 2006
Demokratien müssen sich stärker für Pressefreiheit einsetzen
„Die Lage der Pressefreiheit ist weltweit alarmierend“, so das Fazit von Reporter ohne Grenzen (ROG) zu dem heute erscheinenden Jahresbericht der Organisation. „Erschreckend viele Journalisten und...

- Rangliste der Pressefreiheit 2005
Nord-Korea ist Schlusslicht westliche Demokratien rutschen ab
Nordkorea ist auch in diesem Jahr Schlusslicht der heute veröffentlichten vierten Rangliste zur weltweiten Situation der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (167. und letzter Rang). Es folgen...

Der vierte Todestag von Martin O'Hagan
Heute vor vier Jahren wurde der nordirische Journalist Martin O’Hagan ermordet. Die Täter sind noch immer nicht gefasst. Reporter ohne Grenzen ruft die britischen Behörden auf, weiter in diesem...

Bilanz 2004: Tödlichstes Jahr für Journalisten seit einem Jahrzehnt
Berlin/Paris, 5. Januar 2005. Im vergangenen Jahr sind mindestens 53 Journalistinnen und Journalisten während oder wegen ihrer Arbeit ums Leben gekommen. Dies sind die höchsten Zahlen seit 1995;...
