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Interaktive Weltkarte mit Pressefreiheits-Ranglisten nach Ländern.
Länder sind farbkodiert von grün (beste) bis rot (schlechteste) basierend auf Pressefreiheits-Scores.
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Rumänien
Europa - ZentralasienRumänien verfügt über eine vielfältige und relativ pluralistische Medienlandschaft, die Raum für investigative Recherchen von öffentlichem Interesse bietet. Doch fehlende Transparenz bei der Medienfinanzierung – insbesondere bei parteinahen Geldern – und wirtschaftliche Unsicherheiten untergraben die Verlässlichkeit von Informationen und das Vertrauen in die Medien.
MEDIEN
Internationale Gruppen wie Ringier, PPT Group und Dogan Media sind ebenso vertreten wie nationale Anbieter, darunter Intact Media, RCS&RDS, Clever Media, G4Media, Recorder, Rise Project oder PressOne. Der Markt ist fragmentiert, zahlreiche TV-Sender und Newsportale kämpfen mit finanzieller Unsicherheit. Redaktionen folgen oft den Interessen ihrer Eigentümer, wodurch Medien zu Propagandainstrumenten werden.
POLITIK
Die redaktionelle Unabhängigkeit leidet unter politischer Einflussnahme, etwa bei der Besetzung öffentlicher Medien oder der Medienaufsicht. Parteien kaufen sich mit undurchsichtigen Zahlungen positive Berichterstattung. Populistische Politiker*innen nutzen eine aggressive Rhetorik gegenüber Journalist*innen. Die Präsidentenwahl 2024 wurde wegen russischer Einflussnahme auf Social Media abgesagt.
GESETZE
Die Gesetze zum Schutz der Meinungs- und Pressefreiheit werden nur unzureichend umgesetzt, obwohl sie auch auf Verfassungsebene an europäische Standards angeglichen wurden. Dass die Staatsanwaltschaft sich in teils schikanöser Weise in die journalistische Arbeit einmischt, gibt Anlass zu ernster Besorgnis: Immer häufiger versucht die Justiz, Medien zur Offenlegung ihrer Quellen zu zwingen. SLAPP-Knebelklagen nehmen zu, und Gerichtsurteile entsprechen nicht immer den Standards der Pressefreiheit.
WIRTSCHAFT
Viele Redaktionen sind auf externe Gelder angewiesen. Die größte Gefahr geht von intransparenten Zuwendungen öffentlicher Mittel an bestimmte Medien aus – ein System, das Korruption fördert und die Unabhängigkeit schwächt. Nur wenige große Medienunternehmen sind wirtschaftlich tragfähig.
GESELLSCHAFT
Desinformation und populistische Narrative konkurrieren mit Qualitätsjournalismus, insbesondere im Kontext des Ukraine-Kriegs. Teile der Bevölkerung glauben Falschinformationen, die mit russischer Propaganda übereinstimmen – was das Vertrauen in seriöse Medien weiter untergräbt.
SICHERHEIT
Journalist*innen sind häufig Bedrohungen, Überwachung und Einschüchterungen ausgesetzt. Im Fall der Reporterin Emilia Șercan blieb nicht nur die strafrechtliche Aufarbeitung aus – staatliche Stellen sollen selbst beteiligt gewesen sein. Nachrichtendienste versuchen im Zuge internationaler Spannungen ihren Einfluss auszubauen.
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Unterdrückung von Berichterstattung nimmt zu
Krisen, Kriege und die anhaltende Ausbreitung des Autoritarismus haben dazu geführt, dass die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so instabil war wie seit langem nicht. Dies lässt sich aus der...

- Weltweit
1.657 Medienschaffende seit 2003 getötet
Am heutigen Freitag (07. April) vor genau 20 Jahren wurde der deutsche Journalist Christian Liebig im Irak getötet. Aus diesem Anlass blickt Reporter ohne Grenzen (RSF) auf zwei besonders tödliche...

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Reporter ohne Grenzen veröffentlicht Jahresbilanz der Pressefreiheit
Angriffe auf die Pressefreiheit in Zahlen: Reporter ohne Grenzen veröffentlicht am kommenden Mittwoch (14. Dezember) die Jahresbilanz der Pressefreiheit 2022. Darin ziehen wir Bilanz, wie viele...

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Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit
Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit und brachten Journalistinnen und Journalisten seit Anfang 2021 in vielen Ländern der Welt in Gefahr....
