

Sie werden angegriffen, bekommen Morddrohungen, ihre Konten in sozialen Medien werden blockiert und Familienmitglieder eingeschüchtert: Viele geflohene Journalist*innen sind auch im Exil nicht sicher. Autoritäre Regime wie China, Russland oder Ägypten beobachten und verfolgen sie im Ausland weiter – auch in Deutschland. Das Ziel: Kritiker*innen auch tausende Kilometer entfernt mundtot machen.
- Afghanistan
Journalisten trotzen den Gefahren
Zwei Jahre nach dem Fall Kabuls erinnert Reporter ohne Grenzen (RSF) an das Schicksal und den Widerstand afghanischer Journalistinnen und Journalisten. Sie recherchieren trotz schwierigster...

- Journalismus im Exil
Neue RSF-Karte zeigt Flucht- und Aufnahmeländer
Weltweit sind Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Arbeit bedroht oder gefährdet und müssen ins Ausland fliehen. Reporter ohne Grenzen (RSF) hat erstmals Migrationsbewegungen von...

Erdogan verfolgt Journalisten auch im Exil
Sie werden bedroht, physisch angegriffen und in Abwesenheit zu Haftstrafen verurteilt, sie können ihre Pässe nicht mehr verlängern oder geraten auf die Fahndungsliste von Interpol: Türkische...

- Rangliste der Pressefreiheit 2023
Unterdrückung von Berichterstattung nimmt zu
Krisen, Kriege und die anhaltende Ausbreitung des Autoritarismus haben dazu geführt, dass die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so instabil war wie seit langem nicht. Dies lässt sich aus der...

- Russland
Studie: Bedarfe russischer Exilmedien für 2023
Am 24. Dezember sind es genau zehn Monate seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Eine kritische Berichterstattung darüber ist in Russland so gut wie unmöglich. Nach einer...

- Bahrain
Königshaus hält Familie von Exil-Journalisten fest
Sechs Familienmitglieder des Journalisten Yusuf Omran Abdulla werden seit über einer Woche gegen ihren Willen in Bahrain festgehalten. Alle Angehörigen der Familie, auch Abdulla selbst, besitzen die...

- European Fund for Journalism in Exile
JX Fund vergibt erneut Fördermittel an Exilmedien
Seit seiner Gründung hat der JX Fund bereits 15 Exilmedien in sieben verschiedenen Ländern sowie den Ausbau eines Media Hubs in Georgien unterstützt. Der JX Fund – European Fund for Journalism in...

Hetzjagd auf kritische Journalisten
Die russischen Behörden nutzen Verhaftungen, Razzien und Geldstrafen, um Journalistinnen und Journalisten zu schikanieren, denen sie vorwerfen, „falsche Informationen“ über die Aktivitäten der...

- Deutschland/Europa
JX Fund: Schnelle Hilfe für Journalismus im Exil
Reporter ohne Grenzen (RSF) ruft zusammen mit der Rudolf Augstein Stiftung und der Schöpflin-Stiftung den JX Fund ins Leben, einen europäischen Fonds für Journalismus im Exil. Er soll...

- Russland
RSF entsperrt Exil-Nachrichtenseite
Zum Welttag gegen Internetzensur am 12. März 2022 hat Reporter ohne Grenzen (RSF) die Internetseite des russischen Exilmediums Meduza wieder zugänglich gemacht, die am 4. März von den russischen...

- Belarus
Mehr Unterstützung für Journalisten im Exil
Anlässlich des heutigen Treffens von Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko ruft Reporter ohne Grenzen (RSF) die internationale Gemeinschaft dazu auf, die in Belarus unterdrückte Zivilgesellschaft...

- Türkei
Türkischer Exiljournalist in Berlin angegriffen
Hinweis: Im dritten Absatz haben wir hinzugefügt, dass Erk Acarer immer noch für die Zeitung Birgün und zudem für den Sender Artı Gerçek arbeitet. Reporter ohne Grenzen ist schockiert über den...

Erholungs- und Recherchestipendium
Stipendium für Journalist*innen aus Kriegs- und Krisengebieten Reporter ohne Grenzen (RSF) bietet ein neues Stipendium an. Es richtet sich an Journalist*innen weltweit, die aufgrund ihrer Tätigkeit...

- Türkei
Geflüchtete iranische Journalisten akut bedroht
Reporter ohne Grenzen appelliert an die Türkei und an das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), die Umsiedlung geflüchteter iranischer Journalistinnen und Journalisten in sichere...

- Vietnam
Exilblogger in Deutschland eingeschüchtert
Reporter ohne Grenzen (RSF) ist bestürzt, dass der in Deutschland lebende Exilblogger Bui Thanh Hieu Selbstzensur üben muss. Auch bekannt unter dem Namen Nguoi Buon Gio („Windhändler“), kündigte...
