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Jemen

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 154 von 180
Jemen 09.02.2012

Medienmacher mit dem Tod bedroht

ROG verurteilt den zunehmenden Druck auf Journalisten vor den Präsidentenwahlen im Jemen am 21. Februar. Zeitungen wurden angegriffen, gegen vier Journalisten und Blogger wurde eine Fatwa ausgesprochen. Das religiöse Urteil fordert den Tod der Journalisten und die Schließung der Zeitungen, die ihre Artikel veröffentlichten.

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International 25.01.2012

Aufstände in den arabischen Ländern verändern Rangliste stark / Wachsende Gegensätze in Europa

Wie eng Demokratie und Medienfreiheit zusammenhängen, zeigt die Rangliste der Pressefreiheit, die ROG in diesem Jahr zum 10. Mal herausgibt. Sie spiegelt die turbulenten Ereignisse des vergangenen Jahres wider, die die Innenpolitik einzelner Staaten gravierend veränderten. Die Gegensätze in Europa verschärften sich weiter, am wenigsten frei sind die Medien in Belarus und Aserbaidschan. Die USA fielen ab, nachdem die Polizei die Berichterstattung über die Occupy-Proteste behinderte.

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Nahost 06.12.2011

Ein Jahr nach Beginn der arabischen Revolten: Bilanz der Verstöße gegen Medienfreiheit

Mit der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi in der tunesischen Stadt Sidi Bouzid begann am 17. Dezember 2010 der arabische Frühling. Fast ein Jahr später zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) eine Bilanz der Repressionen gegen Medienschaffende und der Zensur seit Beginn der Revolten in sechs arabischen Ländern: Tunesien, Ägypten, Libyen, Bahrein, Syrien und Jemen.

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Jemen 18.10.2011

Weiterer Journalist bei Protesten in Sanaa getötet

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist bestürzt über die Umstände, die zum Tod des Kameramanns Abd Al-Ghani Al-Bureihi führten. Im Zuge der Proteste in Sanaa am 16. Oktober hatten Sicherheitskräfte das Feuer auf Demonstranten eröffnet. Al-Bureihi wurde dabei tödlich getroffen.

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Jemen 27.09.2011

Dritter Journalist seit Beginn der Aufstände getötet / ROG plädiert für Entsendung von UN-Sonderberichterstatter

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist bestürzt über den Tod des Journalisten Hassan Al-Wadhaf. Der Kameramann erlag am 24. September 2011 in einem Krankenhaus in Sanaa seinen Schussverletzungen am Kopf. Al-Wadhaf war am 18. September von Schüssen getroffen worden, als er eine Anti-Regierungsdemonstration in Sanaa verfolgte.

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Jemen 20.01.2010

Journalistin mit Gefängnis und Arbeitsverbot bestraft

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die Gefängnisstrafe, zu der ein Gericht in Sanaa die jemenitische Journalistin Anissa Mohammed Ali Othman am 16. Januar verurteilt hat. Die Journalistin muss für drei Monate in Haft und erhält ein einjähriges Berufsverbot.

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Jemen 05.01.2010

Verstärkte Repressionen gegen Medien im Schatten des Anti-Terrorkampfes

Reporter ohne Grenzen (ROG) beklagt, dass die jemenitische Regierung die internationale Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus in dem Land dazu missbraucht, noch massiver gegen Presse- und Meinungsfreiheit vorzugehen.

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Jemen 28.11.2006

Ein Jahr Haft wegen Mohammed-Karikaturen

Reporter ohne Grenzen verurteilt die einjährige Haftstrafe gegen Kamal Alufi, Herausgeber der Wochenzeitung „al Rai al-Aam“, sowie das sechsmonatige Erscheinungsverbot des Blattes. „al Rai al-Aam“ hatte im Frühjahr die umstrittenen Mohammed-Karikaturen veröffentlicht.

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Jemen 26.02.2004

Jemen: Todesdrohungen gegen Herausgeber der Tageszeitung Al-KhaleejReporter ohne Grenzen fordert sofortige und vollständige Aufklärung des Vorfalls

Sadeq Nasher, Leiter des jemenitischen Büros der in den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheinenden Tageszeitung Al Khaleej, ist am 19. Februar mit dem Tod gedroht worden, für den Fall, dass er seine Recherchen zur Ermordung des Vorsitzenden der ...

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