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Pakistan

Mit rund 250 Tageszeitungen und 400 Wochen- und Monatszeitschriften gibt es in Pakistan eine hohe Medienvielfalt. Dennoch ist das Land für Journalisten außerordentlich gefährlich. Kritische Reporter müssen mit Drohungen, Misshandlungen und gezielten Anschlägen des Militärs, von Geheimdienstmitarbeitern und militanten Gruppen rechnen. Berichte über Blasphemiegesetze, Menschenrechtsverletzungen durch den Geheimdienst und andere kritische Themen werden besonders geahndet. Die staatlichen Sender „Pakistan Television“ und „Pakistan Radio“ werden streng kontrolliert. Das Informationsministerium verschickt jeden Tag Direktiven, die die Berichterstattung steuern.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 139 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Pakistan 27.01.2017

Fünf Blogger verschwunden

Reporter ohne Grenzen fordert die pakistanische Regierung auf, das Verschwinden von fünf säkularen Bloggern schnell und lückenlos aufzuklären. Sie waren Anfang Januar nahe der Stadt Lahore und in Islamabad verschwunden. Sie haben in der Vergangenheit den Einfluss der Armee und das Erstarken des religiösen Extremismus kritisiert.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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