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Pakistan

Mit rund 250 Tageszeitungen und 400 Wochen- und Monatszeitschriften gibt es in Pakistan eine hohe Medienvielfalt. Dennoch ist das Land für Journalisten außerordentlich gefährlich. Kritische Reporter müssen mit Drohungen, Misshandlungen und gezielten Anschlägen des Militärs, von Geheimdienstmitarbeitern und militanten Gruppen rechnen. Berichte über Blasphemiegesetze, Menschenrechtsverletzungen durch den Geheimdienst und andere kritische Themen werden besonders geahndet. Die staatlichen Sender „Pakistan Television“ und „Pakistan Radio“ werden streng kontrolliert. Das Informationsministerium verschickt jeden Tag Direktiven, die die Berichterstattung steuern.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 139 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2017

Weltweit 65 Medienschaffende getötet

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit mindestens 65 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Fast die Hälfte von ihnen starben außerhalb von Regionen mit bewaffneten Konflikten. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2017 hervor.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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