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Jordanien

Medien unterliegen in Jordanien einer Lizenzpflicht, der Zugang zum Beruf des Journalisten ist beschränkt. Das Pressegesetz verbietet unter anderem Kritik an der königlichen Familie sowie die „Verletzung arabisch-islamischer Werte“. Berichte über Korruption können mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Politische Einflussnahme auf redaktionelle Inhalte, Einschüchterung und Selbstzensur kommen häufig vor. Mediendelikte können vor dem Staatssicherheitsgericht oder vor einem speziellen Pressegericht verhandelt werden. 2012 wurde die Lizenzpflicht auf Online-Nachrichtenportale ausgeweitet. Seither wurden Hunderte Webseiten gesperrt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 138 von 180
Katar-Krise 09.06.2017

Konzertierte Repressalien gegen Al-Dschasira

Infolge der diplomatischen Krise um das Golf-Emirat Katar ist der Fernsehsender Al-Dschasira einer Welle von Repressalien ausgesetzt. Saudi-Arabien und Jordanien kündigten an, ihm die Lizenz zu entziehen. Mehrere weitere arabische Staaten sperrten seine Webseite, hinzu kam ein massiver Hackerangriff.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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