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Palästinensische Gebiete

In den Palästinensischen Gebieten unterliegen Journalist*innen teils schweren Einschränkungen. Häufig schießt die israelische Armee auf Demonstrant*innen und verletzt dabei auch Journalist*innen; 2018 wurden zwei getötet. Auch bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind wiederholt Journalist*innen umgekommen. Im Westjordanland sind Verhaftungen, Verhöre und Administrativhaft durch Israel an der Tagesordnung. Immer wieder schließt Israel Medien unter dem Vorwurf der Anstachelung zur Gewalt. Auch die im Westjordanland regierende Fatah-Partei und die den Gazastreifen kontrollierende Hamas verhören, verhaften und verklagen Journalist*innen, die sie dem jeweils rivalisierenden politischen Lager zurechnen. Gelegentlich blockiert die Fatah-Regierung die Websites oppositioneller Medien. Facebook und Twitter haben verschiedentlich auf Druck Israels Inhalte oder Konten palästinensischer Journalist*innen und Medien gesperrt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 170 von 180
Stipendiatin im Porträt

"Ich möchte Teil der Friedensförderung sein"

Die palästinensische Journalistin Reham Owda lebt und arbeitet im Gazastreifen. Im Rahmen des Auszeit-Stipendiums von Reporter ohne Grenzen hat sie drei Monate in Berlin verbracht.

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Palästinensische Gebiete / Israel12.05.2022

Tod von Journalistin muss untersucht werden

Schirin Abu Akle, eine der bekanntesten Journalistinnen des Senders Al-Dschasira, ist in Jenin im Westjordanland erschossen worden, als sie über eine Operation der israelischen Armee berichten wollte. Sie war durch eine „Presse“-Weste eindeutig als Journalistin zu erkennen. Reporter ohne Grenzen fordert eine unabhängige Untersuchung.

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Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Rettungskräfte des Palästinensischen Roten Kreuzes versorgen einen verletzten Journalisten, der am Boden liegt.
Israel / Palästinensische Gebiete26.04.2022

Übergriffe gegen palästinensische Journalisten

Seit Beginn der wöchentlichen Proteste zum palästinensischen „Marsch der Rückkehr“ im März 2018 hat Reporter ohne Grenzen mehr als 140 israelische Übergriffe gegen palästinensische Journalistinnen und Reporter registriert. Zuletzt hatten die israelischen Sicherheitskräfte bei Zusammenstößen in Jerusalem mehrere Medienschaffende verletzt.

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Alle Meldungen
Länderbericht

Gefangen zwischen
drei Seiten

Der Länderbericht von 2014 untersucht, wie Journalist*innen in den Palästinensergebieten durch Druck Israels wie auch der Autonomiebehörde und der Hamas eingeschränkt werden.

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Untersuchungsbericht

Nachrichtenkontrolle als
militärisches Ziel

Nachrichtenblockaden, Angriffe und Drohungen gegen Journalist*innen kennzeichneten den Gaza-Konflikt im Dezember 2008 und Januar 2009.

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