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Deutschland

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalist*innen in Deutschland gut. Doch Gewalt, verbale Angriffe und Einschüchterungsversuche gegen Medienschaffende bleiben häufig. Besonders gewalttätig war das Jahr 2020, als Demonstrant*innen, die gegen Coronavirus-Beschränkungen protestierten, wiederholt Journalist*innen angriffen. Immer wieder gibt es zudem Gesetzesinitiativen, die den Informanten- und Quellenschutz bedrohen. Das Recht auf den Zugang zu Behördeninformationen ist in Deutschland immer noch lückenhaft und je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Zudem bleibt die schrumpfende Pressevielfalt eine latente Bedrohung.

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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 13 von 180
In eigener Sache03.11.2021

RSF-Vorstand im Amt bestätigt

Die Mitgliederversammlung der deutschen Sektion von Reporter ohne Grenzen hat den fünfköpfigen Vorstand der Organisation am 2. November im Amt bestätigt. Geschäftsführende Vorstände sind für weitere zwei Jahre die Journalistin und Buchautorin Katja Gloger und Dr. Michael Rediske, Geschäftsführer des DJV Berlin - JVBB.

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RSF-Vorstandsmitglied und Journalist Martin Kaul, Whistleblower-Net-Geschäftsführer Thomas Kastning, Rechtsanwalt Niko Härting, RSF-Geschäftsführer Christian Mihr und RSF-Referentin für Internetfreiheit Lisa Dittmer (von links) © RSF
Digitale Überwachung28.10.2021

Fragen und Antworten zur Staatstrojaner-Klage

Quellen-TKÜ, laufende Kommunikation, Nebenbetroffene - worum geht es in den Beschwerden gegen die Hackingbefugnisse der deutschen Nachrichtendienste? Was erlaubt ihnen das neue Verfassungsschutzrecht? Und wie argumentieren die Klägerinnen und Kläger? Fragen und Antworten auf einen Blick.

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Rechtsanwalt Niko Härting, RSF-Geschäftsführer Christian Mihr und RSF-Referentin für Internetfreiheit Lisa Dittmer (von links) © RSF
Digitale Überwachung28.10.2021

RSF und Journalisten klagen gegen Staatstrojaner

Reporter ohne Grenzen, das Whistleblower-Netzwerk und Investigativjournalistinnen und -journalisten klagen gegen die Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste zur digitalen Überwachung ihrer beruflichen Kommunikation. Die Reform des Verfassungsschutzrechts erlaubt den Diensten, verschlüsselte Nachrichten und Telefonate mitzuschneiden.

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Deutschland16.09.2021

Pressefreiheit: Wahlversprechen unter der Lupe

Zur Hochphase des Bundestagswahlkampfs hat Reporter ohne Grenzen detaillierte Antworten der Parteien zu Kernthemen des Schutzes der Pressefreiheit im In- und Ausland erfragt. Sie geben einen kompakten Überblick über Lösungsansätze und Zusagen, an denen sich die Politik der nächsten vier Jahre messen werden lassen muss.

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Vernetzte Welt
Deutschland13.09.2021

NGO-Bündnis F5 für Neustart in der Digitalpolitik

Reporter ohne Grenzen, die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF), AlgorithmWatch, die Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland schließen sich zum Bündnis „F5“ zusammen. Ziel der Kooperation ist es, für einen Neustart (F5) in der Digitalpolitik zu werben.

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Alle Meldungen

G20-Gipfel in Hamburg 2017

G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

32 für den G20-Gipfel zugelassenen Journalisten wird im Nachhinein die Akkreditierung entzogen. Sie standen auf einer "schwarzen Liste" des BKA. Rafael Heygster ist einer von ihnen. Ein schwerer und bisher einmaliger Eingriff in die Pressefreiheit in Deutschland. ARD-Recherchen belegen: die Entscheidungen basierten auf einer Mischung aus falschen und rechtswidrig gespeicherten Daten. Ursprünglich sollte Heygster für seine Redaktion den "offiziellen" Part des Gipfels fotografieren. Nachdem das nicht mehr möglich war, fokussierte er sich auf die Geschehnisse auf den Straßen Hamburgs.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

In Sicherheitszone 1 rund um die Messehallen werden am Morgen des 06.07.2017 sämtliche Gullideckel von Polizisten versiegelt. Das Straßen rund um die Messe wirken wie ausgestorben.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Am Hamburger Flughafen haben sich viele Schaulustige und Planespotter eingefunden um die Ankunft der Flugzeuge der verschiedenen Staatschefs zu beobachten. Besonders spannend scheint für viele die Ankunft der Airforce One mit Präsident Donald Trump zu sein. Vor und nach der Landung ist der komplette Luftraum für etwa eine Stunde gesperrt.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Nach erfolgloser Hotelsuche ist Donald Trump im Gästehaus des Hamburger Senats untergekommen. Mehr als zwei Wochen vor dem Gipfel ist das Haus bereits durch den Nachrichtendienst und die Polizei geschützt.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Zwei Anwohnerinnen sitzen wenige Tage vor dem Gipfel vor ihrem Wohnhaus im Karolinenviertel. Das Haus liegt in direkter Nachbarschaft zu den Messehallen und befindet sich somit in "Sicherheitszone 2". Die beiden Damen können ihre Wohnung während des Gipfels nur nach Ausweiskontrollen und Leibesvisitationen betreten.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Über 600 Künstler führen in der Innenstadt eine Performance auf. Mit grauem Lehm bekleidete Personen bewegen sich langsam wie Zombies aus einer U-Bahn Stationen kommend auf den Burchardplatz,...
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

...wo sie ihre grauen Kleidungsstücke abstreiften und im Rahmen einer symbolischen "Menschwerdung" nackt sowie in bunten Klamotten laut schreien und feiern.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Performance von über 600 Künstlern
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Protestaktion "1000 Gestalten"
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Zwei vermummte Männer schauen auf das Display ihres Handys, während der Suchscheinwerfer eines Polizeihubschraubers in den Abendhimmel leuchtet. Im Hintergrund brennen Feuer. Am Abend und in der Nacht des 07.07.2017 kommt es im Rahmen der Proteste zu massiven Ausschreitungen im Hambuger Schanzenviertel. An vielen Stellen brennen große Feuer auf den Straßen, Supermärkte werden geplündert.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Die Messehallen am Donnerstag vor dem G20-Gipfel. Eine Polizistin sucht mithilfe eines Spürhundes nach Sprengstoff in einem Fahrzeug, mit welchem wichtige Personen befördert werden.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Ein Anwohner schießt ein Selbstportrait vor einem ausgebrannten Fahrzeugwrack.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Eine junge Dame macht keinen Hehl aus ihrer Meinung gegenüber der Polizei. Im Rahmen der Proteste gegen den G20 Gipfel kommt es auf der "Welcome to Hell" Demonstration zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Eine brennende Mülltonne wird Richtung Polizeikette geschoben
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Ein Demonstrant wirft einen Gegenstand Richtung Feuer. Am Abend und in der Nacht des 07.07.2017 kommt es im Rahmen der Proteste gegen den G20-Gipfel zu massiven Ausschreitungen im Hamburger Schanzenviertel. An vielen Stellen brennen große Feuer auf den Straßen, Supermärkte werden geplündert.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Die Polizei nimmt einen jungen Mann vor der roten Flora fest. Am Abend des 06.07.2017 kommt es im Rahmen der Proteste gegen den G20 Gipfel zu Ausschreitungen und Wasserwerfereinsätzen in Altona und dem Schanzenviertel.
G20 in Hamburg

© © Rafael Heygster

Ein Mann hält die Proteste mit der Kamera seines Handys fest.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Demonstranten klettern durch den Nebel von Rauchbomben in der Hafenstraße über die Brüstung einer Mauer, nachdem die "Welcome to Hell"-Demonstration eskaliert ist.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Festnahme eines jungen Mannes in der Bernhard-Nocht-Straße
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Große Fragen wirft das Baugerüst am Haus Schulterblatt 1 auf. Laut Polizei wurden von hier aus schwere Straftaten vorbereitet. Die angebliche Gefahr, die von den Personen auf diesem Gerüst ausgeht sind der Grund, weswegen die Polizei die stundenlang nicht in die Ausschreitungen eingreift. Im Nachhinein stellt sich die polizeiliche Darstellung als Falschinformation heraus
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Schuss vom Hausdach am „Schulterblatt 1“ mit Feuerwerksmunition
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Massenproteste gegen den G20 Gipfel

Alle Bilder der Reihe "G20-Gipfel in Hamburg 2017" hat uns freundlicherweise Rafael Heygster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Parteipositionen im Vergleich

Wahlprüfsteine
zur Bundestagswahl

Vor der Bundestagswahl 2020 hat Reporter ohne Grenzen den politischen Parteien acht aktuelle Streitfragen der Pressefreiheit vorgelegt. Die Antworten machen ihre Positionen direkt vergleichbar.

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