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Deutschland

Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut. Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten. Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen. Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück. Der Zugang zu Behördeninformationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden. Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 11 von 180
Ein Mann vor einer Wand, auf der unter einem Bundesadler "Bundesnachrichtendienst" steht.
BND-Gesetz26.03.2021

Verpasste Chance für die Pressefreiheit

Der Deutsche Bundestag hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des BND-Gesetzes verabschiedet. Die neuen Hürden für die Überwachung von Medienschaffenden und deren Quellen im Rahmen der Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes sind aus Sicht von Reporter ohne Grenzen unzureichend.

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Ein Mann in weißer Kleidung steht an einem Rednerpult.
Deutschland / Gambia16.03.2021

Festnahme zu Mord an RSF-Korrespondent 2004

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Festnahme eines Verdächtigen in Hannover im Fall des 2004 ermordeten Gambia-Korrespondenten der Organisation. Deyda Hydara hatte die repressiven Pressegesetze der damaligen Diktatur von Yahya Jammeh scharf kritisiert und wurde auf offener Straße erschossen.

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Mann mit Bart und Kopfbedeckung
Saudi-Arabien / Deutschland02.03.2021

RSF-Strafanzeige gegen Saudi-Arabiens Kronprinz

Reporter ohne Grenzen hat beim Generalbundesanwalt Strafanzeige gegen Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman erstattet. Wegen des Mordes an Jamal Khashoggi und der Inhaftierung von 34 Journalistinnen und Journalisten wirft RSF dem Kronprinzen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

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Auf einem Schild mit Bundesadler steht: Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
Strafanzeige gegen Saudi-Arabiens Kronprinz02.03.2021

Fragen und Antworten zur Anzeige gegen MBS

Um welche Fälle geht es bei der Strafanzeige gegen Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman und weitere Vertreter des Königreichs? Worauf stützt RSF die Vorwürfe? Warum wurde die Anzeige in Deutschland eingereicht? Was hofft RSF damit zu erreichen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Strafanzeige von Reporter ohne Grenzen.

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Auf rotem Hintergrund ist ein großes @ zu sehen, in dessen Mitte ein Auge mit roter Linse sitzt; unter dem Zeichen steht in weißer Schrift "Wir lesen mit - der BND"
#NotYourSource08.02.2021

Journalisten vor BND-Überwachung schützen

Vor der Verabschiedung eines neuen Gesetzes über die Auslandsüberwachung des Bundesnachrichtendienstes fordert Reporter ohne Grenzen mit der Kampagne „Not Your Source“ ein Ende der Überwachung ausländischer Medienschaffender. Der Bundestag muss eine neue gesetzliche Grundlage für die Arbeit des BND schaffen.

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Eine zerstörte Kamera liegt auf dem Boden.
Online-Pressegesprächam 22.04.2021 OnlineICS

Journalistinnen und Journalisten vor Gewalt und Bedrohungen schützen

Angriffe gegen Journalistinnen und Journalisten in Deutschland nehmen zu, das haben 69 Prozent der Medienschaffenden bestätigt. Durch Morddrohungen per E-Mail oder Einschüchterungsversuche bis hin zu körperlicher Gewalt wie derzeit bei der Berichterstattung über die Proteste von Coronaleugnerinnen und -leugnern werden Medienschaffende akut gefährdet.

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Pressefreiheit ist auch deine Freiheitam 05.05. OnlineICS

Pressefreiheit weltweit – von Deutschland bis zum Iran

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Veranstaltung „Pressefreiheit ist auch deine Freiheit“ veranstalten der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und seine Kooperationspartner (u.a. Reporter ohne Grenzen) dieses Jahr eine Woche der Pressefreiheit mit digitalen Angeboten.

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G20-Gipfel in Hamburg 2017

G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

32 für den G20-Gipfel zugelassenen Journalisten wird im Nachhinein die Akkreditierung entzogen. Sie standen auf einer "schwarzen Liste" des BKA. Rafael Heygster ist einer von ihnen. Ein schwerer und bisher einmaliger Eingriff in die Pressefreiheit in Deutschland. ARD-Recherchen belegen: die Entscheidungen basierten auf einer Mischung aus falschen und rechtswidrig gespeicherten Daten. Ursprünglich sollte Heygster für seine Redaktion den "offiziellen" Part des Gipfels fotografieren. Nachdem das nicht mehr möglich war, fokussierte er sich auf die Geschehnisse auf den Straßen Hamburgs.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

In Sicherheitszone 1 rund um die Messehallen werden am Morgen des 06.07.2017 sämtliche Gullideckel von Polizisten versiegelt. Das Straßen rund um die Messe wirken wie ausgestorben.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Am Hamburger Flughafen haben sich viele Schaulustige und Planespotter eingefunden um die Ankunft der Flugzeuge der verschiedenen Staatschefs zu beobachten. Besonders spannend scheint für viele die Ankunft der Airforce One mit Präsident Donald Trump zu sein. Vor und nach der Landung ist der komplette Luftraum für etwa eine Stunde gesperrt.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Nach erfolgloser Hotelsuche ist Donald Trump im Gästehaus des Hamburger Senats untergekommen. Mehr als zwei Wochen vor dem Gipfel ist das Haus bereits durch den Nachrichtendienst und die Polizei geschützt.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Zwei Anwohnerinnen sitzen wenige Tage vor dem Gipfel vor ihrem Wohnhaus im Karolinenviertel. Das Haus liegt in direkter Nachbarschaft zu den Messehallen und befindet sich somit in "Sicherheitszone 2". Die beiden Damen können ihre Wohnung während des Gipfels nur nach Ausweiskontrollen und Leibesvisitationen betreten.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Über 600 Künstler führen in der Innenstadt eine Performance auf. Mit grauem Lehm bekleidete Personen bewegen sich langsam wie Zombies aus einer U-Bahn Stationen kommend auf den Burchardplatz,...
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

...wo sie ihre grauen Kleidungsstücke abstreiften und im Rahmen einer symbolischen "Menschwerdung" nackt sowie in bunten Klamotten laut schreien und feiern.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Performance von über 600 Künstlern
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Protestaktion "1000 Gestalten"
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Zwei vermummte Männer schauen auf das Display ihres Handys, während der Suchscheinwerfer eines Polizeihubschraubers in den Abendhimmel leuchtet. Im Hintergrund brennen Feuer. Am Abend und in der Nacht des 07.07.2017 kommt es im Rahmen der Proteste zu massiven Ausschreitungen im Hambuger Schanzenviertel. An vielen Stellen brennen große Feuer auf den Straßen, Supermärkte werden geplündert.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Die Messehallen am Donnerstag vor dem G20-Gipfel. Eine Polizistin sucht mithilfe eines Spürhundes nach Sprengstoff in einem Fahrzeug, mit welchem wichtige Personen befördert werden.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Ein Anwohner schießt ein Selbstportrait vor einem ausgebrannten Fahrzeugwrack.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Eine junge Dame macht keinen Hehl aus ihrer Meinung gegenüber der Polizei. Im Rahmen der Proteste gegen den G20 Gipfel kommt es auf der "Welcome to Hell" Demonstration zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Eine brennende Mülltonne wird Richtung Polizeikette geschoben
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Ein Demonstrant wirft einen Gegenstand Richtung Feuer. Am Abend und in der Nacht des 07.07.2017 kommt es im Rahmen der Proteste gegen den G20-Gipfel zu massiven Ausschreitungen im Hamburger Schanzenviertel. An vielen Stellen brennen große Feuer auf den Straßen, Supermärkte werden geplündert.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Die Polizei nimmt einen jungen Mann vor der roten Flora fest. Am Abend des 06.07.2017 kommt es im Rahmen der Proteste gegen den G20 Gipfel zu Ausschreitungen und Wasserwerfereinsätzen in Altona und dem Schanzenviertel.
G20 in Hamburg

© © Rafael Heygster

Ein Mann hält die Proteste mit der Kamera seines Handys fest.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Demonstranten klettern durch den Nebel von Rauchbomben in der Hafenstraße über die Brüstung einer Mauer, nachdem die "Welcome to Hell"-Demonstration eskaliert ist.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Festnahme eines jungen Mannes in der Bernhard-Nocht-Straße
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Große Fragen wirft das Baugerüst am Haus Schulterblatt 1 auf. Laut Polizei wurden von hier aus schwere Straftaten vorbereitet. Die angebliche Gefahr, die von den Personen auf diesem Gerüst ausgeht sind der Grund, weswegen die Polizei die stundenlang nicht in die Ausschreitungen eingreift. Im Nachhinein stellt sich die polizeiliche Darstellung als Falschinformation heraus
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Schuss vom Hausdach am „Schulterblatt 1“ mit Feuerwerksmunition
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Massenproteste gegen den G20 Gipfel

Alle Bilder der Reihe "G20-Gipfel in Hamburg 2017" hat uns freundlicherweise Rafael Heygster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Parteipositionen im Vergleich

Wahlprüfsteine
zur Bundestagswahl

Vor der Bundestagswahl 2017 hat Reporter ohne Grenzen den politischen Parteien zehn aktuelle Streitfragen der Pressefreiheit vorgelegt. Die Antworten machen ihre Positionen direkt vergleichbar.

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