- Mexiko
Elfter Journalist unter Präsidentin Sheinbaum ermordet
Am Abend des 8. Januar 2026 wurde der 26-jährige Journalist Carlos Castro von unbekannten Bewaffneten in Poza Rica, einer Stadt im Bundesstaat Veracruz, erschossen. Castro befand sich zu diesem...

- Tschechien
RSF fordert, Unabhängigkeit der öffentlichen Medien zu garantieren
Ein von Reporter ohne Grenzen (RSF) mitunterzeichneter offener Brief kritisiert das Vorhaben der neuen tschechischen Regierung, die Rundfunkgebühr abzuschaffen, ohne eine tragfähige strukturelle...

- Proteste im Iran
Regime in Teheran schränkt Medienfreiheit massiv ein
Im Zuge der landesweiten Proteste im Iran hat das Regime in Teheran in der Nacht zum 9. Januar Internet und Telefonleitungen abschalten lassen. Journalist*innen können nicht mit der Außenwelt...

- Venezuela
Nach US-Intervention: Verfolgung und Festnahmen von Journalist*innen
Seit der illegalen Militäraktion der Vereinigten Staaten in Venezuela und der Verschleppung von Machthaber Nicólas Maduro am 3. Januar haben sich die Bedingungen für Journalist*innen im Land weiter...

- Defending Voices / Senegal
Neues „Defending Voices“-Projekt stärkt Pressefreiheit im Senegal
Monitoring, Rechtsberatung, Öffentlichkeitsarbeit: Reporter ohne Grenzen (RSF) hat im Senegal ein neues, dreijähriges „Defending Voices“-Projekt gestartet, das die Sicherheit und die...

- SLAPPs
Gesetzentwurf gegen Einschüchterungsklagen greift zu kurz – Aktuelle Fälle zeigen dringenden Nachbesserungsbedarf
Der Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Anti-SLAPP-Richtlinie bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Das No SLAPP Bündnis Deutschland kritisiert insbesondere die Beschränkung auf...

- Digital Security Lab
Exklusiv: RSF entdeckt neue Spionagesoftware aus Belarus
Das Digital Security Lab (DSL) von Reporter ohne Grenzen (RSF) hat gemeinsam mit der osteuropäischen Organisation RESIDENT.NGO eine bislang unbekannte Spionagesoftware entdeckt, die vom...

- In eigener Sache
Christian Mihr wird Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen (RSF Deutschland)
Er ist eine der wichtigsten Stimmen im Kampf für die Presse- und Informationsfreiheit in Deutschland: Nun kehrt Christian Mihr als Geschäftsführer zu Reporter ohne Grenzen (RSF Deutschland) zurück. Ab...

- Deutschland
7 Jahre verschlepptes Strafverfahren nach Neonazi-Angriff auf Journalisten in Fretterode
Mehr als siebeneinhalb Jahre nach dem schweren Angriff von Neonazis auf zwei Journalisten in Fretterode, Thüringen, im April 2018 beginnt zwei Tage vor Weihnachten am Montag, den 22. Dezember 2025...

- Hongkong
RSF verurteilt Schuldspruch gegen Jimmy Lai in Schauprozess
Am Montag, den 15. Dezember 2025, wurde Jimmy Lai in Hongkong verurteilt. Der britische Verleger der Zeitung Apple Daily sitzt bereits seit Dezember 2020 in Haft und wurde jetzt wegen Verstößen...

- Iran
Narges Mohammadi wieder in Haft
Die iranische Journalistin, Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist wieder in Haft. Sie hatte am 12. Dezember an einer Gedenkfeier für den verstorbenen Anwalt...

- Belarus
Maryna Solatawa ist frei!
Die belarusische Journalistin Maryna Solatawa ist am 13. Dezember gemeinsam mit 122 weiteren politischen Gefangenen aus der Haft entlassen worden. Ob sich unter den Freigelassenen weitere...

- Myanmar
Kurz vor den Wahlen: Militärjunta verschärft Regelungen gegen Journalist*innen
Journalist*innen aus Myanmar, die sich kritisch gegen das Regime äußern, werden systematisch gefoltert, geschlagen oder sind sexueller Gewalt ausgesetzt – 51 Reporter*innen sind nach Angaben von...

- Afghanistan / Deutschland
250 Organisationen fordern von der Bundesregierung, gefährdete Afghan*innen mit Aufnahmezusage endlich aufzunehmen
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember fordern mehr als 250 deutsche Organisationen, darunter auch Reporter ohne Grenzen (RSF), die Bundesregierung auf, Schutzsuchende aus...

- Jahresbilanz der Pressefreiheit
Jahresbilanz 2025: 67 getötete Reporter*innen, über 500 in Haft
Journalist*innen weltweit waren auch im Jahr 2025 enorm gefährdet. Das liegt vor allem an bewaffneten Konflikten und dem organisierten Verbrechen: Mindestens 53 der 67 im Zeitraum 1. Dezember 2024 bis...
