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Türkei

Die Türkei gehört zu den Ländern mit den meisten inhaftierten Journalisten weltweit. Nach dem Putschversuch im Juli 2016 wurden weit über 100 Journalisten verhaftet, rund 150 Medien geschlossen und mehr als 700 Presseausweise annulliert. Kritische Journalisten stehen unter Generalverdacht. Die wenigen noch verbliebenen unabhängigen Medien arbeiten in ständiger Angst. Wiederholt wurde ausländischen Journalisten die Akkreditierung verweigert oder die Einreise verwehrt. Daneben ersticken die politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen vieler wichtiger Medienbesitzer eine kritische Berichterstattung im Keim.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 157 von 180
Türkei 02.05.2018

Freiheit für Kultur- und Medienschaffende

Zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai fordern Reporter ohne Grenzen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und das PEN-Zentrum Deutschland in einem gemeinsamen Appell: Freiheit für die verfolgten Kultur- und Medienschaffenden in der Türkei! #FreeWordsTurkey

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Türkei 26.04.2018

Ausreiseverbot endlich aufheben

Reporter ohne Grenzen kritisiert die Entscheidung eines Istanbuler Gerichts, das Ausreiseverbot gegen die unter Terror-Vorwürfen angeklagte deutsche Journalistin Mesale Tolu aufrechtzuerhalten. „Das Ausreiseverbot ist eine weitere Schikane der türkischen Willkürjustiz, um kritische Journalisten wie Tolu einzuschüchtern“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Türkei 26.04.2018

Mehrjährige Haftstrafen im Cumhuriyet-Prozess

Reporter ohne Grenzen ist schockiert über das Urteil gegen 14 Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Zeitung Cumhuriyet. Die Zeitung stehe "symbolisch für den mutigen Kampf der wenigen noch verbliebenen unabhängigen Medien gegen die beispiellose Verfolgung kritischer Journalisten“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Alle Meldungen

Reporter ohne Grenzen vor Ort: Istanbul

Ein Jahr nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei waren wir vor Ort und haben eine Bestandsaufnahme der aktuellen Lage der Pressefreiheit vorgenommen. Unsere Gesprächspartner: Erol Önderoglu, langjähriger ROG-Korrespondent in der Türkei; Kader Tonguç, Anwältin der inhaftierten deutschen Journalistin Meşale Tolu und Nazan Özcan, Redakteurin der Zeitung Cumhuriyet.

Pressegespräch mit Erol Önderoglu und Günter Seufert

Zwischen Angst und Widerstand - Journalismus in der Türkei in Zeiten des Ausnahmezustands. Eine Einladung von Reporter ohne Grenzen Deutschland zum Pressegespräch mit Erol Önderoğlu und Günter Seufert.
© picture alliance / AA
Bestandsaufnahme und Länderberichte

Ein schwarzes Jahr
für Journalisten

Nach dem Putschversuch im Sommer 2016 begann die türkische Regierung eine beispiellose Hexenjagd auf kritische Journalisten und Medien. Eine Zwischenbilanz nach einem Jahr.

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Media Ownership Monitor

Kontrolle durch
Verflechtung

Die politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen vieler wichtiger Medienbesitzer ersticken eine kritische Berichterstattung im Keim. Ein ROG-Projekt hat die Besitzkonzentration untersucht.

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© picture alliance / abaca
Länderbericht

Der Kurdenkonflikt
und die Medienfreiheit

Das Ende des Waffenstillstands mit der militanten Kurdischen Arbeiterpartei PKK 2015 bedeutete neue Einschränkungen für die Medien.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Bei Recherche verschwunden

Korrespondent Nazım Babaoğlu wollte 1994 einem Hinweis auf die Aktivitäten einer regierungstreuen Miliz nachgehen. Von der Recherche kehrte er nicht zurück.

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