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Türkei

Seit der Niederschlagung des Putschversuchs von 2016 gehen Regierung und Justiz härter denn je gegen kritische Journalist*innen vor. Dutzende wurden aufgrund ihrer Berichterstattung zu teils langjähriger Haft verurteilt, viele warten seit Jahren auf ihre Urteile oder wehren sich in Berufungsinstanzen gegen Haftstrafen. Andere sind ins Ausland geflohen. Ausländische Korrespondent*innen warten mitunter monatelang auf die Verlängerung ihrer Akkreditierungen. Die einst pluralistische Medienlandschaft steht inzwischen fast vollständig unter Kontrolle der Regierung oder regierungsnaher Geschäftsleute. Im Internet werden Tausende journalistische Beiträge blockiert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 153 von 180
Interview

Zum Weltfrauentag: Verfolgte Journalist*innen

Weltweit werden auch Journalist*innen immer stärker verfolgt. Wir haben mit zwei aus der Türkeiüber ihre Arbeitsbedingungen gesprochen.

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© picture alliance/ASIAN NEWS NETWORK/The Phnom Penh Post

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Ein Zeichen für die Pressefreiheit in der Türkei

Fonts for Freedom

Mit der Webseite fonts-for-freedom.com stellt ROG sicher, dass die Schriftarten der geschlossenen Medien symbolisch weiter existieren und verwendet werden können. Die Schriftarten sind nach den entsprechenden Zeitungen benannt und bleiben auf diese Weise namentlich dauerhaft in Erinnerung. 

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Stadt bei Nacht
Türkei26.07.2021

#FreeThemAll: Mustafa Sönmez

In der Türkei wird die Vergabe von Pressekarten zunehmend als Druckmittel gegen Journalisten eingesetzt. Ohne diese Akkreditierung können türkische Medienschaffende nicht von Pressekonferenzen der Regierung berichten.

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Türkei20.07.2021

Behörden verweigern Journalisten Akkreditierung

Reporter ohne Grenzen verurteilt die willkürliche Vergabe von Pressekarten in der Türkei, mit der die Behörden kritische Medienschaffende unter Druck setzen und ihre Berichterstattung einschränken. So können Journalistinnen und Journalisten ohne diese Akkreditierung zum Beispiel nicht von Pressekonferenzen des Präsidenten berichten.

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Ein Mann sitzt auf einem Stuhl
Türkei19.07.2021

#FreeThemAll: Erk Acarer

In Berlin ist der Journalist Erk Acarer in dem Hof eines Mehrfamilienhauses von drei Männern angegriffen und verletzt worden. Wie Acarer, der 2017 aus der Türkei nach Deutschland kam, auf Twitter berichtet, sind ihm die Täter bekannt.

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Alle Meldungen
© picture alliance / abaca
Länderbericht

Der Kurdenkonflikt
und die Medienfreiheit

Das Ende des Waffenstillstands mit der militanten Kurdischen Arbeiterpartei PKK 2015 bedeutete neue Einschränkungen für die Medien.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Bei Recherche verschwunden

Korrespondent Nazım Babaoğlu wollte 1994 einem Hinweis auf die Aktivitäten einer regierungstreuen Miliz nachgehen. Von der Recherche kehrte er nicht zurück.

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