Armenien | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Armenien

Armenien hat eine vielfältige, aber politisch polarisierte Medienlandschaft. Die redaktionelle Linie der wichtigsten Fernsehsender spiegelt die Interessen der jeweiligen Eigentümer wider, von journalistischer Unabhängigkeit und transparenten Eigentumsverhältnissen kann meist keine Rede sein. Durch die Einführung des Digitalfernsehens ist die Zahl der empfangbaren Sender aus der Region paradoxerweise gesunken. Investigativer Journalismus gedeiht vor allem bei Online-Medien. Sie spielten auch eine wesentliche Rolle bei der „samtenen Revolution“ im April 2018. Bei den Protesten wurden mindestens 16 Journalist*innen angegriffen, die meisten von Polizist*innen. Die neue Regierung hat die Kontrolle über den staatlichen Rundfunk gelockert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 61 von 180
Pressefreiheit in der Corona-Krise 25.03.2020

RSF startet Themenseite zur Pandemie

Die Covid-19-Pandemie hat weltweit Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Viele Länder reagieren mit Zensur, Desinformation und Repressalien gegen unabhängig berichtende Medienschaffende, sammeln flächendeckend digitale Daten oder bestrafen die Verbreitung "falscher" Nachrichten. RSF bündelt diese Entwicklungen jetzt auf einer Themenseite.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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