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Italien

Wegen Mordversuchen oder Drohungen der Mafia oder extremistischer Gruppen stehen in Italien etwa 20 Journalist*innen unter ständigem Polizeischutz. Immer wieder treffen zum Beispiel Brandanschläge und Wohnungseinbrüche investigative Journalist*innen. 2019 entging ein Journalist in Kampanien knapp einem Mordanschlag einer lokalen Mafia-Gruppe. In Rom wurden Reporter*innen von Mitgliedern neofaschistischer Gruppen und der Fünf-Sterne-Bewegung verbal und körperlich angegriffen In der Corona-Krise ging die größte Bedrohung für Journalist*innen von Corona-Leugner*innen aus, die bei Demonstrationen viele Reporter*innen bedrohten oder tätlich angriffen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 58 von 180
European Media Freedom Act19.09.2022

Wichtiger Schritt für Pressefreiheit in der EU

Der von der EU-Kommission vorgestellte Vorschlag für einen European Media Freedom Act ist nach Ansicht von Reporter ohne Grenzen ein wichtiger Schritt nach vorn für die Medienfreiheit und für die Erhaltung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der EU. RSF begrüßt diese Initiative, die viele Empfehlungen der Organisation aufgreift.

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Überwachung17.05.2022

Quasi-Verbot vertraulicher Kommunikation

Reporter ohne Grenzen ist alarmiert über den Entwurf einer EU-Verordnung zur verdachtsunabhängigen Überwachung vertraulicher Kommunikation. Die EU-Kommission hat einen Entwurf zur Regulierung von Plattformen und Messengern veröffentlicht, um den sexuellen Missbrauch von Kindern und die Verbreitung entsprechenden Bild- und Videomaterials zu bekämpfen.

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Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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