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Äquatorialguinea

Fast alle Medien in Äquatorialguinea sind staatlich und unterliegen strenger Zensur. Aus Furcht vor Protesten im Land unterdrückt die Regierung Berichte über den Arabischen Frühling seit 2011 systematisch. Journalisten, die sie dennoch erwähnen, werden entlassen. Journalistengewerkschaften oder Vereinigungen für Pressefreiheit sind nicht zugelassen. Die wenigen privaten Zeitungen erscheinen aufgrund von Finanzierungsproblemen und mangelhafter Infrastruktur nur unregelmäßig. Ausländische Journalisten erhalten selten Visa und werden im Land strikt überwacht. Das Internet ist wenig verbreitet und wird zensiert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 141 von 180
Jahresbilanz der Pressefreiheit 202214.12.2022

So viele Journalisten in Haft wie nie zuvor

Die Zahl inhaftierter Medienschaffender ist 2022 auf ein Rekordhoch angestiegen. Zum Stichtag 1. Dezember saßen 533 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis. Zudem sind mindestens 57 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet worden. Das zeigt die Jahresbilanz der Pressefreiheit, die Reporter ohne Grenzen veröffentlicht hat.

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Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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