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Trinidad und Tobago

Seit 2014 werden in Trinidad und Tobago nicht mehr alle Verleumdungstatbestände mit Haft bestraft. Doch „bösartige, rufschädigende Verleumdung wider besseres Wissen“ kann noch immer mit Geldstrafen und bis zu zwei Jahren Haft geahndet werden. Die meisten Medien sind in Privatbesitz. Die regierungsnahen unter ihnen werden bei der Vergabe staatlicher Werbegelder deutlich bevorzugt. Die geplanten Gesetze zu Online-Kriminalität, Whistleblower-Schutz und Datenschutz sowie der Rundfunk-Kodex könnten abschreckende Effekte auf Medienschaffende und ihre Quellen haben. Behörden wie die Polizei behindern Journalist*innen bisweilen in ihrer Arbeit.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 25 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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