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Sri Lanka

Während des drei Jahrzehnte dauernden Bürgerkriegs wurden die Medien in Sri Lanka äußerst streng überwacht. Doch auch seit dem offiziellen Kriegsende 2009 werden Journalisten bedroht, ins Gefängnis gesperrt und umgebracht. Dutzende sind während der vergangenen Jahre aus Sri Lanka geflohen. Alle Medien, auch Nachrichtenportale im Internet, benötigen eine staatliche Lizenz. Viele harsche Gesetze aus der Bürgerkriegszeit bestehen noch heute und führen zur Selbstzensur der Journalisten. Als gefährlich gelten etwa Berichte über die Präsidentenfamilie oder über Kriegsverbrechen aus der Zeit des Bürgerkriegs.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 127 von 180
Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Die Nationalflagge Sri-Lankas weht im Wind (erst ein dunkelgrüner, dann ein oranger vertikaler Balken; daneben ein dunkelrotes Feld mit einem goldenen Löwen drauf)
Sri Lanka25.01.2021

#FreeThemAll: Murugupillai Kokulathasan

Reporter ohne Grenzen hat die sri-lankische Staatsanwaltschaft aufgefordert, sich für die Freilassung des Journalisten Murugupillai Kokulathasan einzusetzen. Er war wegen eines nicht näher begründeten Terrorismusverdachts festgenommen worden.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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