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Sri Lanka

Während des drei Jahrzehnte dauernden Bürgerkriegs wurden die Medien in Sri Lanka äußerst streng überwacht. Doch auch seit dem offiziellen Kriegsende 2009 werden Journalisten bedroht, ins Gefängnis gesperrt und umgebracht. Dutzende sind während der vergangenen Jahre aus Sri Lanka geflohen. Alle Medien, auch Nachrichtenportale im Internet, benötigen eine staatliche Lizenz. Viele harsche Gesetze aus der Bürgerkriegszeit bestehen noch heute und führen zur Selbstzensur der Journalisten. Als gefährlich gelten etwa Berichte über die Präsidentenfamilie oder über Kriegsverbrechen aus der Zeit des Bürgerkriegs.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 127 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Gotabaya Rajapaksa
Sri Lanka11.11.2019

Kandidaten müssen Pressefreiheit schützen

Vor den Präsidentenwahlen in Sri Lanka ruft Reporter ohne Grenzen die Kandidaten zu konkreten Zusagen für die Verteidigung der Pressefreiheit auf. Jüngster Anlass ist die Entlassung eines Radioredakteurs, der sich weigerte, einseitige Informationen zugunsten eines bestimmten Kandidaten zu veröffentlichen.

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Rangliste der Pressefreiheit 201918.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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