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Myanmar

Während der Militärdiktatur in Myanmar wurden die Medien äußerst streng kontrolliert. Mit dem 2011 begonnenen Reformprozess haben sie mehr Freiheiten erhalten. 2012 kamen alle inhaftierten Journalisten frei. Die Vorzensur wurde abgeschafft. Kontrolliert werden Publikationen jedoch immer noch. Artikel und Berichte müssen nachträglich beim Informationsministerium eingereicht werden. Die 2014 verabschiedeten Mediengesetze verbieten Kritik an der Verfassung und das „Stören der öffentlichen Ordnung“. Über die Lizenzvergabe übt der Staat Druck auf Redaktionen aus.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 139 von 180
Ein dunkelgrünes Militärfahrzeug
Deutsche Konzerne in Myanmar16.04.2021

Unterstützung der Militärjunta beenden

Reporter ohne Grenzen fordert noch immer in Myanmar tätige ausländische Unternehmen auf, ihre wirtschaftliche Unterstützung für die Militärregierung des Landes umgehend zu beenden. In den zweieinhalb Monaten seit dem Militärputsch vom 1. Februar hat sich die Lage der Pressefreiheit dort kontinuierlich verschlechtert.

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Ein Mann mit Hemd und medizinischer Maske.
Myanmar25.03.2021

#FreeThemAll: Thein Zaw

In Myanmar befindet sich der Journalist Thein Zaw bereits seit mehr als drei Wochen in Haft. Sicherheitskräfte hatten den Journalisten, der für die Nachrichtenagentur Associated Press arbeitet, während einer Demonstration festgenommen.

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Blick auf mehrere Häuser, im Vordergrund ein kleines Gewässer
Myanmar23.03.2021

#FreeThemAll: Robert Bociaga

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat die Sicherheitskräfte in Myanmar dazu aufgefordert, den polnischen Journalisten Robert Bociaga umgehend freizulassen und Medienschaffende nicht in ihrer Arbeit einzuschränken.

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©ddp images
Länderbericht

Die Medien auf Reformkurs

Im Zuge der politischen Öffnung haben Myanmars Medien neue Freiheiten bekommen. Doch auch die neuen Machthaber schränken die Arbeit von Journalisten ein. Der Länderbericht analysiert die Situation im Jahr 2012, rund ein Jahr nach Beginn der Reformen.

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