Unterstützung für Kriegsreporterinnen und -reporter
Reporter ohne Grenzen (RSF) bietet ein Versicherungspaket für freie Journalistinnen und Journalisten an, die für einen Aufenthalt in einem Kriegsgebiet nicht ausreichend versichert sind. Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft bei RSF. Mehr Infos unter assistance@rsf.org.

Afghanistan: Für Hilfsanfragen von afghanischen Medienschaffenden finden Sie Informationen auf unserer FAQ-Seite.

Pressemitteilungen

Myanmar 31.01.2023

Terror gegen Journalisten hält an

Zwei Jahre nach dem Militärputsch zieht Reporter ohne Grenzen RSF eine erschütternde Bilanz der Angriffe auf die Pressefreiheit in Myanmar. Um ihre Massaker an Zivilisten zu vertuschen und ihre Macht durchzusetzen, haben die myanmarischen Streitkräfte Journalistinnen und Journalisten festgenommen, inhaftiert, gefoltert und getötet.

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Zwei Frauen auf einer Solidaritätskundgebung für die Pressefreiheit in Algerien.
Algerien 27.01.2023

RSF-Petition zur Freilassung von Ihsane el-Kadi

Reporter ohne Grenzen startet eine Petition zur Freilassung von Ihsane el-Kadi. Der algerische Journalist und Leiter der Medien Radio M und Maghreb Émergent ist seit 29. Dezember willkürlich inhaftiert. Am 16. Januar bestätigte ein Gericht in Algier die Inhaftierung wegen angeblicher illegaler Geldbeschaffung und mutmaßlicher Gefährdung der Staatssicherheit.

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Das Gebäude des Bundesverfassungsgerichts von aussen bei strahlend blauem Himmel. Im Vordergrund ist der Schriftzug Bundesverfassungsgericht auf einem Sockel angeschlagen zu sehen.
Deutschland 26.01.2023

Neue Verfassungsbeschwerde gegen BND-Gesetz

Reporter ohne Grenzen und die Gesellschaft für Freiheitsrechte haben erneut Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht. Mit Journalistinnen und Menschenrechtsaktivisten wehren sie sich gegen die globale Überwachung des deutschen Auslandsgeheimdienstes.

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Staatstrojaner 25.01.2023

Bundesverwaltungsgericht weist RSF-Klage zurück

Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Klage von Reporter ohne Grenzen gegen den Einsatz sogenannter Staatstrojaner durch den Bundesnachrichtendienst als unzulässig zurückgewiesen. Das Gericht verneinte, dass die Organisation selbst betroffen sei. Das letzte Wort hat jetzt Karlsruhe, RSF wird Verfassungsbeschwerde einlegen.

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Eine Außenmauer des berüchtigten Evin-Gefängnisses in Teheran, der Hauptstadt des Iran. © picture-alliance / dpa
Iran 25.01.2023

Das Evin-Gefängnis füllt sich mit Journalistinnen

Angesichts der Proteste im Iran gehen die Behörden unvermindert hart gegen Medienschaffende vor. Erst am Wochenende ließen sie innerhalb weniger Stunden drei Journalistinnen festnehmen und ins berüchtigte Foltergefängnis Evin bringen. Damit wurden seit Beginn der Proteste insgesamt 55 Medienschaffende weggesperrt, darunter 16 Frauen.

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China 24.01.2023

Vier Journalistinnen festgenommen

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Festnahmen von vier Journalistinnen in China. Ende November gingen in mehreren Städten Menschen auf die Straße und demonstrierten gegen die Null-Covid-Politik. Die Reaktion Pekings traf auch die Pressefreiheit: Informationen wurden zensiert, Medienschaffende festgenommen und von der Polizei angegriffen.

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Ukraine: Wolodymyr Selenskyj hat ein neues Mediengesetz unterzeichnet.
Ukraine 19.01.2023

Ukraine beschließt neues Mediengesetz

Es soll ein modernes Regelwerk für die Arbeit von Presse, Rundfunk und Onlinemedien sein: Die Ukraine hat ein neues Mediengesetz beschlossen, welches die Kompetenzen der staatlichen Medienaufsichtsbehörde ausweitet. Doch deren Unabhängigkeit ist fraglich: Der ukrainische Präsident kontrolliert die Besetzung der Behörde.

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Jemen 19.01.2023

Gefolterte Journalisten als Verhandlungsmasse

Im Jemen hat die Bürgerkriegspartei der Huthis drei Journalisten auf schwerste Weise misshandelt. Reporter ohne Grenzen geht davon aus, dass aufgrund der Folter ihr Leben in höchster Gefahr ist. Daran wird auch die keinen rechtlichen Standards genügende Verhandlung vor einem Huthi-Gericht nichts ändern, die für den 20. Januar angesetzt ist.

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Überwachung 16.01.2023

BVerwG verhandelt Staatstrojaner-Klage von RSF

Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt am 25. Januar über eine Klage von Reporter ohne Grenzen gegen den Einsatz sogenannter Staatstrojaner durch den BND. RSF sieht sich aufgrund des Austauschs mit ausländischen Medienschaffenden einem erhöhten Risiko ausgesetzt, überwacht zu werden. Das Gericht befasst sich zunächst mit der Zulässigkeit der Klage.

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Menschen mit brasilianischen Flaggen marschieren durch eine geöffnete Fensterscheibe in das brasilianische Nationalkongressgebäude
Brasilien 10.01.2023

Journalisten bei Parlamentsstürmung angegriffen

Mindestens elf Journalistinnen und Journalisten sind bei dem Sturm auf Regierungsgebäude in Brasilien attackiert worden. Reporter ohne Grenzen verurteilt den schweren Angriff auf die brasilianische Demokratie und die Gewalt gegen Medienschaffende, die in einer langen Tradition von Übergriffen durch Bolsonaro-Anhänger auf die Presse steht.

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