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Pressemitteilungen

Rebecca Vincent, RSF-Direktorin für internationale Kampagnen (zweite von rechts), und Pavol Szalai, Europa- und Balkan-Verantwortlicher bei RSF in Paris (rechts), anlässlich Daphne Caruana Galizias viertem Todestag in Malta. © RSF
Malta 18.10.2021

Mörder endlich zur Rechenschaft ziehen

Vor dem vierten Jahrestag der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia sind Vertreterinnen und Vertreter von Reporter ohne Grenzen und vier weiteren Organisationen nach Malta gereist. Die Reise hatte zum Ziel, Daphne Caruana Galizias Leben, ihre Arbeit und ihren Mut zu würdigen und auf die prekäre Lage der Pressefreiheit in Malta aufmerksam zu machen.

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Afghanistan 15.10.2021

Journalisten in Sicherheit gebracht

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert über konkrete Aufnahmezusagen für fast 150 afghanische Journalistinnen und Journalisten durch die Bundesregierung. RSF hatte diese hoch gefährdeten Fälle im Rahmen einer über mehrere Wochen erstellten Namensliste an das Auswärtige Amt übermittelt. Rund 40 konnten Afghanistan bereits verlassen.

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Philippinen / Russland 08.10.2021

Starke Botschaft für mutigen Journalismus

Reporter ohne Grenzen freut sich sehr über die Verleihung des Friedensnobelpreises an Maria Ressa und Dmitri Muratow. Die philippinische Journalistin Ressa, Gründerin des investigativen Mediums Rappler, und Muratow, Redakteur der regierungskritischen russischen Zeitung Nowaja Gaseta, stehen für mutigen, engagierten Journalismus.

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Großbritannien 07.10.2021

Wichtige Fortschritte im Mordfall Lyra McKee

In Zusammenhang mit dem Tod der Journalistin Lyra McKee im April 2019 in Nordirland sind in den vergangenen Wochen zehn Männer festgenommen und acht von ihnen angeklagt worden. Reporter ohne Grenzen begrüßt die Fortschritte in den Ermittlungen, fordert aber weiter eine umfassende Aufklärung des Falls.

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Pakistan 06.10.2021

Regierung will zentrale Zensurbehörde schaffen

Neue Kritikverbote, Geldstrafen für Medien, strenge Lizenzvorschriften – Reporter ohne Grenzen ist besorgt über den Entwurf eines neuen Mediengesetzes in Pakistan. Das trotz breitem Protest der Zivilgesellschaft geplante Gesetz würde eine mächtige neue Behörde schaffen, mit der die Regierung die Informationsfreiheit im Internet einschränken könnte.

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Südosteuropa 05.10.2021

Pressefreiheit muss Thema des EU-Gipfels sein

Reporter ohne Grenzen fordert, die Stärkung des investigativen Journalismus zu einem der Kernthemen des EU-Westbalkan-Gipfels am 6. Oktober in Slowenien zu machen. Obwohl die Achtung der Pressefreiheit eine Voraussetzung für den Beitritt zur Europäischen Union ist, steht sie nicht auf dem Programm des Gipfeltreffens.

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Blumen und Kerzen neben einem Porträt der russischen Journalistin Anna Politkowskaja am Solowezki-Stein in Russland.
Russland 05.10.2021

Mord an Anna Politkowskaja endlich aufklären

15 Jahre nach der Ermordung der Journalistin Anna Politkowskaja erinnert Reporter ohne Grenzen an die Gefahren, unter denen regimekritische Medienschaffende in Russland arbeiten. Politkowskaja ist eine von mindestens 37 Journalistinnen und Journalisten, die seit Amtsantritt Wladimir Putins wegen ihrer Arbeit getötet wurden.

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Saudi-Arabien 02.10.2021

Weiter keine Gerechtigkeit für Jamal Khashoggi

Am 2. Oktober 2018 wurde der Journalist Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet. Viele Indizien sprechen für eine Mitverantwortung der saudischen Führung, bis in höchste Regierungskreise um den Kronprinzen Mohammed bin Salman. Reporter ohne Grenzen setzt sich weiter dafür ein, dass dieses monströse Verbrechen vollständig aufgeklärt wird.

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China 29.09.2021

Investigativjournalistin Huang Xueqin freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die sofortige Freilassung von Huang Xueqin (Sophia Huang). Die chinesische Investigativjournalistin wurde vergangene Woche in der Stadt Guangzhou festgenommen, weil sie verdächtigt wird, zum „Umsturz der Staatsmacht angestiftet“ zu haben. Seitdem wird sie ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten.

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Julien Assange  bei seiner letzten Anhörung am 11. August 2021.
USA / Großbritannien 29.09.2021

Schockierender Anschlag auf die Pressefreiheit

Einem Bericht von Yahoo News zufolge gab es CIA-intern im Jahr 2017 Überlegungen, Wikileaks-Gründer Julian Assange zu entführen oder ihn sogar zu ermorden. Sollten diese Schilderungen zutreffen, würde dies die schlimmsten Befürchtungen bestätigen, die Assange und sein Unterstützerkreis mit einer Auslieferung an die USA verbinden.

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