Länderportal

Belarus

Das Fernsehen und die meisten Printmedien sind in Belarus fest in der Hand des Regimes. Unabhängige Informationen verbreiten vor allem Nachrichten-Seiten im Internet oder Medien, die aus dem Exil arbeiten. Deren Journalist*innen stehen stark unter Druck. Seit Beginn der Massenproteste im August 2020 versucht Präsident Lukaschenko, der das Land seit 1994 diktatorisch regiert, kritische Berichte über die Lage im Land komplett zu unterdrücken. Hunderte Medienschaffende wurden vorübergehend festgenommen, einige zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Im Oktober 2020 verloren sämtliche Korrespondent*innen aus dem Ausland ihre Akkreditierungen, dutzende unabhängiger Nachrichtenseiten wurden gesperrt.

 mehr
Rangliste der Pressefreiheit — Platz 153 von 180

Stimmen aus Belarus: Medienschaffende berichten über ihre Arbeit

Reporter ohne Grenzen und das Projekt „Stimmen aus Belarus“ lassen in einer Videoreihe Medienschaffende zu Wort kommen, die über ihre Arbeit seit dem Beginn der Massenproteste gegen Staatschef Alexander Lukaschenko berichten.
Ein Mann spricht in mehrere Mikrofone.
Belarus05.04.2021

#FreeThemAll: Andrzej Poczobut

In Belarus befindet sich der Journalist Andrzej Poczobut seit mittlerweile mehr als zwei Wochen in Haft. Polizisten hatten zudem seine Wohnung in der Stadt Hrodna durchsucht und dabei sämtliche Technik sowie diverse Dokumente und Bücher beschlagnahmt.

mehr
Ein Mann spricht in mehrere Mikrofone.
Belarus31.03.2021

Polnischsprachiger Journalist im Gefängnis

Seit fast einer Woche halten Sicherheitskräfte in Belarus den Journalisten und Aktivisten Andrzej Poczobut aus Hrodna fest. Polizisten hatten drei Stunden lang seine Wohnung durchsucht und sämtliche Technik sowie diverse Dokumente und Bücher mitgenommen. Die Durchsuchung sei Teil eines Strafverfahrens wegen des „Schürens von Hass“.

mehr
Eine Frau mit roter Jacke und braunen Haaren sitzt hinter weißen Gitterstäben.
Belarus15.03.2021

#FreeThemAll: Kazjaryna Barysewitsch

In Belarus ist die Journalistin Kazjaryna Barysewitsch wegen einer angeblichen „Verletzung des Arztgeheimnisses“ zu sechs Monaten Haft und einer Geldstrafe von 2.900 Rubeln, umgerechnet rund 930 Euro, verurteilt worden.

mehr
Alle Meldungen