Länderportal

Belarus

Das Fernsehen und die meisten Printmedien sind in Belarus fest in der Hand des Regimes. Unabhängige Informationen verbreiten vor allem Nachrichten-Seiten im Internet oder Medien, die aus dem Exil arbeiten. Deren Journalist*innen stehen stark unter Druck. Seit Beginn der Massenproteste im August 2020 versucht Präsident Lukaschenko, der das Land seit 1994 diktatorisch regiert, kritische Berichte über die Lage im Land komplett zu unterdrücken. Hunderte Medienschaffende wurden vorübergehend festgenommen, einige zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Im Oktober 2020 verloren sämtliche Korrespondent*innen aus dem Ausland ihre Akkreditierungen, dutzende unabhängiger Nachrichtenseiten wurden gesperrt.

 mehr
Rangliste der Pressefreiheit — Platz 153 von 180

Stimmen aus Belarus: Medienschaffende berichten über ihre Arbeit

Reporter ohne Grenzen und das Projekt „Stimmen aus Belarus“ lassen in einer Videoreihe Medienschaffende zu Wort kommen, die über ihre Arbeit seit dem Beginn der Massenproteste gegen Staatschef Alexander Lukaschenko berichten.
Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko geht hart gegen unabhängigen Journalismus vor.
Belarus09.08.2022

Journalisten machen weiter

Vor zwei Jahren ließ sich der belarussische Machthaber Lukaschenko nach umstrittenen Präsidentschaftswahlen zum Sieger erklären und schlug die darauffolgenden Proteste brutal nieder. Trotz Misshandlungen, Haft und Repressionen bieten viele unabhängige Medienschaffende dem Regime weiter die Stirn. Der JX Fund unterstützt sie dabei.

mehr
European Fund for Journalism in Exile21.07.2022

JX Fund vergibt erneut Fördermittel an Exilmedien

Seit seiner Gründung hat der JX Fund – European Fund for Journalism in Exile bereits 15 Exilmedien in sieben verschiedenen Ländern sowie den Ausbau eines Media Hubs in Georgien unterstützt. In der letzten der bislang drei Vergaberunden Mitte Juni wurden insgesamt sieben russische und belarussische Medien für eine Förderung ausgewählt.

mehr
Der belarussischen Journalistin Katerina Andrejewa drohen 15 Jahre Haft wegen angeblichen Landesverrats.
Belarus04.07.2022

Neuer Prozess gegen Katerina Andrejewa

Zwei Jahre Straflager für unabhängige Berichterstattung: Das Verfahren gegen die belarussische Journalistin Katerina Andrejewa erschütterte Anfang 2021 die Öffentlichkeit. Nun wird ihr wegen angeblichen Landesverrats erneut der Prozess gemacht. Der Fall zeigt, wie weit die belarussischen Behörden im Kampf gegen unabhängige Informationen gehen.

mehr
Alle Meldungen