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Belarus

Der staatliche Rundfunk in Belarus ist in erster Linie ein Propagandawerkzeug der Regierung. Eine restriktive Lizenzvergabe knebelt Privatsender. Unabhängige Zeitungen dürfen weder in staatlichen Druckereien hergestellt noch über staatliche Distributionskanäle verteilt werden, wodurch sie Wettbewerbsnachteile haben. Kritische Berichterstattung über den Präsidenten und die Regierung kann mit harten Strafen geahndet werden. Journalisten und Blogger werden immer wieder verfolgt. Strenge Internetgesetze erschweren den Zugang zu ausländischen Webseiten und verstärken die Überwachung der Nutzer im Land.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 153 von 180
Belarus06.08.2020

Repression vor der Präsidentenwahl

Reporter ohne Grenzen ruft die Behörden in Belarus auf, eine freie Berichterstattung über die Präsidentenwahl zuzulassen und die zahlreichen Übergriffe der Polizei gegen Journalistinnen und Journalisten zu verfolgen. Während des Wahlkampfs wurden mehr als 40 Medienschaffende festgenommen.

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Belarus29.07.2020

#FreeThemAll: Anton Trafimowitsch

In Weißrussland sind im Zuge von landesweiten Protesten am 14. und 15. Juli mehr als 250 Menschen festgenommen worden. Zu den verhafteten Journalisten zählt auch der Reporter Anton Trafimowitsch, der für Radio Svaboda arbeitet.

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Vor den Wahlen:24.06.2020

RSF kritisiert Verhaftungswelle in Belarus

Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt die jüngste Verhaftungswelle an Journalistinnen und Journalisten im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in Belarus. Die Regierung unternimmt alles, um Berichte über den Wahlkampf von Oppositionellen zu verhindern. RSF fordert die Europäische Union auf, Einfluss auf die Regierung in Belarus zu nehmen.

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