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Iran

Der Iran gehört seit der Islamischen Revolution von 1979 zu den repressivsten Ländern weltweit für Journalist*innen, Hunderte wurden dort seitdem strafverfolgt, inhaftiert oder hingerichtet. Medien unterliegen systematischer staatlicher Kontrolle, das Internet wird umfassend zensiert und überwacht. Kritische Medienschaffende werden ständig drangsaliert, immer wieder willkürlich inhaftiert oder in unfairen Verfahren zu langen Haftstrafen verurteilt. Ihre Haftbedingungen sind oft lebensgefährlich. Die Verfolgung erstreckt sich auch auf ausländische Medien sowie auf Journalist*innen im Exil und ihre im Iran lebenden Verwandten. Bürgerjournalist*innen verbreiten über soziale Medien viele unabhängige Informationen und werden dafür immer mehr bedrängt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 174 von 180
Zu sehen ist im Vordergrund die iranische Flagge, im Bildhintergrund erhebt sich Teheran, die Hauptstadt des Irans.
Iran18.09.2021

#FreeThemAll: Amir-Abbas Azarmvand

In der iranischen Hauptstadt Teheran ist der Journalist Amir-Abbas Azarmvand verhaftet worden. Laut Informationen der Nachrichtenseite IranWire nahmen Geheimdienstagenten Azarmvand in den frühen Morgenstunden des 1. September fest.

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Blick auf eine Stadt.
Iran29.06.2021

#FreeThemAll: Soheil Arabi

Reporter ohne Grenzen hat im Iran seit Mitte Mai 42 Fälle gezählt, in denen Medienschaffende von Geheimdiensten bedroht wurden oder Gerichtsvorladungen erhalten haben. Insbesondere im Vorlauf der Präsidentschaftswahlen kam es zu Zensur.

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Zeitungen
Iran17.06.2021

Schikane und Zensur vor Präsidentschaftswahl

Vor der Präsidentschaftswahl im Iran setzen die Behörden die Medien immer stärker unter Druck. Reporter ohne Grenzen verurteilt die Taktik des Regimes, durch Zensur und Drohungen eine unabhängige Berichterstattung zu behindern. „Nur mit einer funktionierenden Presselandschaft sind Wahlen überhaupt aussagekräftig", so Christian Mihr.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Verschwunden seit 1998

In vielen Ländern werden staatliche Willkür und Gewaltverbrechen an Journalisten nicht glaubwürdig verfolgt. Ein Beispiel ist der Fall von Pirus Dawani, der zur Zeit der "Serienmorde" verschwand.

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