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Iran

Der Iran gehört seit der Islamischen Revolution von 1979 zu den repressivsten Ländern weltweit für Journalist*innen, Hunderte wurden dort seitdem strafverfolgt, inhaftiert oder hingerichtet. Medien unterliegen systematischer staatlicher Kontrolle, das Internet wird umfassend zensiert und überwacht. Kritische Medienschaffende werden ständig drangsaliert, immer wieder willkürlich inhaftiert oder in unfairen Verfahren zu langen Haftstrafen verurteilt. Ihre Haftbedingungen sind oft lebensgefährlich. Die Verfolgung erstreckt sich auch auf ausländische Medien sowie auf Journalist*innen im Exil und ihre im Iran lebenden Verwandten. Bürgerjournalist*innen verbreiten über soziale Medien viele unabhängige Informationen und werden dafür immer mehr bedrängt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 173 von 180
Narges Mohammadi
Iran19.10.2020

#FreeThemAll: Narges Mohammadi

Die Menschenrechtlerin Narges Mohammadi ist in Iran aus dem Gefängnis entlassen worden. Das gab die Justizbehörde der Provinz Zanjan bekannt. Über Jahre hatten Reporter ohne Grenzen und andere Unterstützer der mittlerweile 48-Jährigen für ihre Freilassung gekämpft.

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Stadtansicht von Teheran
Iran17.10.2020

#FreeThemAll: Tahereh Riahai

Im Iran befindet sich die Journalistin Tahereh Riahai seit nunmehr fast einem Jahr in Haft. Riahai, die für die iranische Nachrichtenagentur Borna News gearbeitet hatte, war von einem Berufungsgericht in Teheran wegen der angeblichen Verbreitung von Propaganda verhaftet worden.

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Stadtansicht der iranischen Hauptstadt Teheran
Iran25.09.2020

#FreeThemAll: Sadeghi Borojeni

Im Iran hat der Journalist Sadeghi Borojeni eine siebenjährige Haftstrafe antreten müssen. Polizeibeamte sollen Borojeni aus einem Gefängnis im Nordwesten des Landes in ein Gefängnis in der Hauptstadt Teheran eskortiert haben.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Verschwunden seit 1998

In vielen Ländern werden staatliche Willkür und Gewaltverbrechen an Journalisten nicht glaubwürdig verfolgt. Ein Beispiel ist der Fall von Pirus Dawani, der zur Zeit der "Serienmorde" verschwand.

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