Wahlen in den USA: Pressefreiheit unter Druck

Gewalttätige Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten, Zugangsbeschränkungen für unabhängige Medien, ein aufgeweichter Quellenschutz und ein Präsident, der nahezu täglich gegen Medienschaffende hetzt – die Presse ist in den Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahren in beispielloser Weise unter Beschuss geraten. Für einen informierten Diskurs über die Lage der Pressefreiheit sind fundierte Kenntnisse der Medienlandschaft und Medienpolitik sowie ihrer Geschichte nötig. Mit einem Themenschwerpunkt "Wahlen in den USA: Pressefreiheit unter Druck" anlässlich der Präsidenten- und Kongresswahl am 3. November will Reporter ohne Grenzen einen Beitrag dazu leisten, über diese Hintergründe aufzuklären.

Über 500 Übergriffe auf Medienschaffende in den USA im Jahr 2020

Protestplakat für Freiheit von Julian Assange. ©picture alliance /AA /Hasan Esen
Großbritannien / USA10.12.2021

Gericht erlaubt Assange-Auslieferung an die USA

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Entscheidung des britischen High Court, die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA zu erlauben. Dort würde ihm wegen der Veröffentlichung von Informationen von großem öffentlichen Interesse eine lebenslange Haftstrafe drohen. RSF fordert erneut, Assange unverzüglich freizulassen.

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Großbritannien / USA27.10.2021

Berufungsverhandlung im Fall Assange startet

Der britische High Court verhandelt im Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange über die Berufung der US-Regierung, nachdem ein Gericht in erster Instanz die Auslieferung Assanges in die USA abgelehnt hatte. Reporter ohne Grenzen versucht wie schon in der Vergangenheit, trotz strenger Zugangsbeschränkungen dem Verfahren als Beobachter beizuwohnen.

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Julien Assange  bei seiner letzten Anhörung am 11. August 2021.
USA / Großbritannien29.09.2021

Schockierender Anschlag auf die Pressefreiheit

Einem Bericht von Yahoo News zufolge gab es CIA-intern im Jahr 2017 Überlegungen, Wikileaks-Gründer Julian Assange zu entführen oder ihn sogar zu ermorden. Sollten diese Schilderungen zutreffen, würde dies die schlimmsten Befürchtungen bestätigen, die Assange und sein Unterstützerkreis mit einer Auslieferung an die USA verbinden.

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Menschen halten Protestschilder. Auf einem steht: "Free Julian Assange"
Großbritannien / USA12.08.2021

Berufung in Assanges Auslieferungsverfahren

Ein Gericht in London hat begonnen, die Berufung der US-Regierung im Auslieferungsverfahren gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange zu prüfen. In einer Vorab-Anhörung erteilten die Vorsitzenden Richter den USA die Erlaubnis, ihrer Berufung zwei neue Begründungen hinzuzufügen, sodass die Berufung nun auf fünf Punkten fußt.

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Ein Banner auf einer Wiese
Großbritannien / USA08.07.2021

Berufung in Assange-Verfahren zugelassen

Der High Court of Justice im Vereinigten Königreich hat die Berufung der US-Regierung im Auslieferungsverfahren um Julian Assange zugelassen. Diese richtet sich gegen die Entscheidung, Julian Assange nicht an die USA auszuliefern. Reporter ohne Grenzen fordert weiterhin, Assange sofort freizulassen und das Verfahren einzustellen.

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