Angebote für Besuchsgruppen

Studierendengruppe zu Besuch in Berlin © RSF

Pressefreiheit? Nehm ich mir!

Wie arbeiten Journalist*innen in Kambodscha? Kann ein Medienvertreter in Brasilien die Regierung kritisieren oder kommt er dafür schon ins Gefängnis? Wir begrüßen Euch gerne in unseren Räumen in Berlin-Schöneberg und kommen mit Euch ins Gespräch. In 90 Minuten erfahrt Ihr mehr über die Arbeit von Reporter ohne Grenzen und die Situation der Pressefreiheit auf der ganzen Welt.

Zudem haben wir zahlreiche Kontakte zu Exiljournalist*innen. Das sind Medienschaffende, die ihr Heimatland verlassen mussten, da ihre Arbeit als Journalist*in sonst ihr Leben bedroht hätte. Auch hier können wir ein spezielles Werkstattgespräch mit einem dieser Menschen organisieren, die Euch von ihren Erfahrungen berichten.

Durch das Berliner Stipendienprogramm zur Stärkung von Journalist*innen im digitalen Raum betreut und fördert Reporter ohne Grenzen außerdem im Viermonatstakt Journalist*innen, die in ihren Heimatländern digitalen Bedrohungen ausgesetzt sind. Zudem bieten wir zusammen mit der taz Panter Stiftung Auszeitstipendien für Journalist*innen an, die mal eine Pause brauchen, von ihrem oft lebensbedrohlichen Alltag und hier in Deutschland Kraft tanken können. Beschreibungen einiger ehemaliger und aktueller Stipendiat*innen finden sich hier.

Solltet Ihr an einem dieser Treffen interessiert sein, meldet Euch gern direkt bei Franziska Görner: fg@reporter-ohne-grenzen.de.

Journalismus macht Schule

Viele Medien, Organisationen, die sich mit Medien beschäftigen, sowie Bildungseinrichtungen haben sich 2020 zum bundesweiten Bündnis „Journalismus macht Schule“ zusammengeschlossen. Auch Reporter ohne Grenzen unterstützt diese Initiative. Mit Tipps und Tools für den Klassenraum trägt das Bündnis dazu bei, Medienwissen und praktische Kenntnisse zu vermitteln, besonders jetzt in der Corona-Krise als Hilfe für den digitalen Fernunterricht.

Der Schwerpunkt des Projekts liegt dabei auf der Entwicklung der Nachrichtenkompetenz der Schüler*innen. Diese sollen lernen wie man Informationen von Halbwahrheiten und Falschnachrichten unterscheidet. Dazu gehen schon seit einigen Jahren Journalist*innen in den Unterricht und kommen mit den Schüler*innen ins Gespräch. Außerdem entwickeln Redaktionen Lehreinheiten zu journalistischen Themen.

Zudem verfügt jedes Bundesland über eine Auswahl von weiterführenden Projekten- und Informationen. In Berlin und Brandenburg koordiniert die mabb (Medienanstalt Berlin-Brandenburg) diese Aktivitäten. Reporter ohne Grenzen bietet in diesem Rahmen Gespräche für Schulklassen zum Thema „Pressefreiheit weltweit“ in ihren Räumlichkeiten in der Geschäftsstelle der deutschen Sektion in Berlin an.

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