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Malawi

Die dominierenden staatlichen Medien in Malawi gelten als sehr regierungsfreundlich. 2011 war vor dem Hintergrund einer Protestbewegung die Pressefreiheit stark eingeschränkt worden. Journalisten wurden misshandelt und festgenommen, Medien pauschal verunglimpft. Mehrere Journalisten, die über den Mord an einem kritischen Blogger recherchierten, wurden verhört, bedroht oder angegriffen. Nach dem Wechsel des Präsidenten 2012 wurden medienfeindliche Maßnahmen wie eine Strafrechtsreform und der Anzeigenboykott gegen eine wichtige Zeitung zurückgenommen und einige zusätzliche Rundfunklizenzen vergeben.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 69 von 180
Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Lilongwe
Malawi31.01.2020

#FreeThemAll: Steve Zimba

Zusammen mit mehreren Kollegen wollte Steve Zimba im Januar über die Ankunft einer Gruppe von europäischen Wahlbeobachtern in Malawi berichten. Die malawische Polizei hinderte sie jedoch an ihrer Arbeit und verhaftete die Journalisten.

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