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Burundi

Seit dem Putschversuch von 2015 sind die meisten unabhängigen Radiosender geschlossen, Dutzende von Journalist*innen sind ins Exil geflohen. Diejenigen, die geblieben sind, sind häufigen Schikanen durch Sicherheitskräfte ausgesetzt. Wer nicht im Sinne der Regierung berichtet, gilt automatisch als Feind der Nation. Es herrscht ein Klima von Angst, Resignation und Selbstzensur. Im Vorfeld einer umstrittenen Verfassungsänderung 2018 stieg der Druck auf kritische Medien weiter an: Die BBC und Voice of America dürfen in Burundi nicht mehr senden. Um weiter berichten zu können, nutzen Journalist*innen soziale Netzwerke. Da es kaum noch Radiosender gibt, beziehen viele Menschen ihre Informationen aus dem Internet. Allerdings werden soziale Netzwerke auch gezielt als Mittel der Desinformation eingesetzt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 160 von 180
Christine Kamikazi sitzt vor einem Laptop und arbeitet
Burundi04.11.2020

#FreeThemAll: Christine Kamikazi

In Burundi befinden sich die Journalistin Christine Kamikazi sowie drei weitere Reporterinnen und Reporter der unabhängigen Online-Nachrichtenseite Iwacu seit nunmehr fast einem Jahr in Haft. Ein Gericht hatte sie zu Gefängnisstrafen von jeweils 30 Monaten verurteilt.

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Burundi25.06.2020

#FreeThemAll: Térence Mpozenzi

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat sich schockiert über die Entscheidung eines Gerichts in Burundi gezeigt, die Haftstrafen gegen den Journalisten Térence Mpozenzi und drei seiner Kollegen aufrechtzuerhalten.

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Burundi10.06.2020

#FreeThemAll: Egide Harerimana

In Burundi hat das Berufungsverfahren von vier verurteilten Mitarbeitern der unabhängigen Online-Nachrichtenseite Iwacu begonnen. Der Journalist Egide Harerimana und drei seiner Kollegen fechten dabei ein Urteil an, das im Januar 2020 gegen sie ausgesprochen wurde.

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