RSF Reporting Fellowships

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2 FELLOWSHIPS FÜR JOURNALISTINNEN UND JOURNALISTEN AUS LÄNDERN MIT EINGESCHRÄNKTER PRESSEFREIHEIT

Auch in diesem Jahr bietet Reporter ohne Grenzen (RSF) wieder zwei Stipendien an, deren Schwerpunkt die Arbeit an einem journalistischen Projekt sein soll. Zwei Medienschaffende, die aufgrund ihres Berufs besonderen Gefahren und Herausforderungen ausgesetzt sind, werden für sechs Monate nach Berlin eingeladen. Die Stipendien bieten einen geschützten Raum, in dem die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten an einem journalistischen Projekt weiterarbeiten und dieses fertigstellen können. Nach Ablauf der sechs Monate kehren die Teilnehmenden gestärkt in ihre Heimatländer zurück, um mit ihrer journalistischen Arbeit fortzufahren. 

Bewerbungsfrist: 10. Dezember 2022, 23:59 (MEZ).

Die beiden Stipendien:

Das RSF Research and Recharge Fellowship richtet sich an alle Medienschaffenden, die ein journalistisches Projekt haben, an dem sie weiterarbeiten – und es im besten Falle auch fertigstellen können. Das RSF Digital Freedom & Safety Fellowship, gestiftet von Jan-Eric Peters, richtet sich auch an Journalistinnen und Journalisten, die in der Vergangenheit digitaler Bedrohung/Überwachung ausgesetzt waren.

Während des Stipendiums bekommen die Teilnehmenden die Chance, sich ohne Druck einem journalistischen Projekt zu widmen. Zudem bekommen sie die Möglichkeit, ihr professionelles Netzwerk zu erweitern und verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Da auch die mentale Gesundheit der Teilnehmenden wichtig ist, gibt es außerdem die Möglichkeit psychosozial in Berlin angebunden zu werden. 

Das Rechercheprojekt:

Die Kandidatin/der Kandidat bewirbt sich mit einem selbst gewählten journalistischen Rechercheprojekt, welches:

  • im gesetzten Zeitraum von sechs Monaten umsetzbar ist (in Bild, Ton oder Schrift)
  • neue Aspekte und Themenpunkte aufzeigt, die von gesellschaftlicher Relevanz sind

Ziel ist es, das Projektergebnis zu publizieren und nach Möglichkeit im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung zu präsentieren.

Angestrebter Aufenthaltszeitraum:

Der Aufenthalt ist auf sechs Monate begrenzt. Wir planen die Aufenthalte der Stipendiat*innen vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2023. Aufgrund der Corona-Pandemie können wir derzeit leider nicht garantieren, dass dieser Zeitraum so umgesetzt werden kann. Die Teilnehmenden müssen damit rechnen, dass sich Termine verändern können. Außerdem müssen sich die Teilnehmenden dazu verpflichten, sich an die jeweils geltenden Corona-Regeln in Deutschland zu halten.

Das übernehmen wir:

  • Visum
  • Reisekosten
  • möblierte Unterkunft in Berlin
  • Reiseversicherung für den Zeitraum von sechs Monaten
  • monatliches Stipendiengeld in der Höhe von 1000€
  • Psychotherapie
  • Sprachkurs
  • digitales Sicherheitstraining

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