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Benin

Benin gilt traditionell als Land mit relativ freien Medien. Der staatliche Rundfunk wird allerdings dafür kritisiert, die Opposition zu wenig zu berücksichtigen. Die Reichweite privater Medien ist begrenzt. Kritisch sind schon immer die Printmedien zu sehen: Einige gehören Parteien oder Politikern und fungieren in erster Linie als deren Sprachrohre. Medien, die Kritik am Präsidenten üben oder über Korruption in seinem Umfeld berichten, können zeitweilig verboten werden, die Journalisten müssen mit Verleumdungsprozessen und meist kurzen Haftstrafen rechnen. Gewalt gegen Journalisten ist selten, kommt aber speziell in Wahlkampfzeiten vor.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 113 von 180
Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Stadtansich von Cotonou mit einem Markt auf der linken Seite und vielen Gebäuden
Benin16.11.2020

#FreeThemAll: Ignace Sossou

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Benin dazu aufgefordert, die anhaltende politische Verfolgung von Medienschaffenden zu beenden. Eine UN-Arbeitsgruppe hatte festgestellt, dass der Journalist Ignace Sossou ohne belastbare Beweise verurteilt worden war.

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Benin02.06.2020

#FreeThemAll: Ignace Sossou

Nachdem sich zivilgesellschaftliche Organisationen monatelang für seine Freilassung eingesetzt haben, ist die Haftstrafe des Journalisten Ignace Sossou von einem Gericht in der Stadt Cotonou in Benin von 18 auf 12 Monate verkürzt worden.

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