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Afghanistan

Afghanistan ist eins der der gefährlichsten Länder weltweit für Journalist*innen. 2018 allein starben mindestens 15 Medienschaffende bei mehreren Bombenanschlägen. Journalist*innen werden von verschiedenen Konfliktparteien bedroht. Der Krieg mit den Taliban und dem „Islamischen Staat“ sowie Übergriffe durch Warlords und korrupte Politiker*innen gefährden die Pressefreiheit. Es wächst die Sorge, dass im Zuge der internationalen Friedensbemühungen grundlegende Freiheiten wie die Pressefreiheit zu kurz kommen. Besonders gefährdet sind Frauen. Daher hat ROG 2017 in Kabul das Zentrum für den Schutz von Journalistinnen eröffnet, das sich für die Sicherheit von Frauen in Medienberufen einsetzt und ihnen hilft, gegen den sozialen Druck in einer patriarchalischen Gesellschaft anzukämpfen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 122 von 180
Afghanistan21.07.2021

Journalisten besser schützen

Reporter ohne Grenzen ist in großer Sorge um die Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten in Afghanistan. Zuletzt wurde der Reuters-Fotograf Danish Siddiqui bei Kämpfen zwischen Taliban-Rebellen und der afghanischen Armee im Süden des Landes getötet. Er war laut Medienberichten ins Kreuzfeuer der Taliban geraten.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Infografik in Form einer Zielscheibe: 42 Journalist*innen gezielt ermordet, acht bei der Arbeit getötet
Jahresbilanz der Pressefreiheit29.12.2020

Weltweit 50 Medienschaffende getötet

Mindestens 50 Medienschaffende weltweit sind 2020 in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Die weitaus meisten von ihnen wurden gezielt ermordet, weil sie zu Themen wie Korruption, organisiertem Verbrechen oder Umweltzerstörung recherchierten. Mehrere wurden getötet, als sie über Demonstrationen berichteten.

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