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Kirgistan

Kirgistan hat deutlich vielfältigere Medien als seine extrem autoritären Nachbarstaaten in Zentralasien. Doch das Land, das als Demokratie gilt, ist bis heute von Konflikten zwischen konkurrierenden Clans geprägt. Die Polarisierung der Gesellschaft schlägt sich auch in den Medien nieder. Selbstzensur zu Tabuthemen wie Spannungen zwischen den Volksgruppen oder Korruption bei ranghohen Beamt*innen ist weit verbreitet. Investigative Reporter*innen, die zu Geldwäsche, Schmuggel und Kapitalflucht recherchieren, werden mit Durchsuchungen und Gerichtsprozessen unter Druck gesetzt und müssen sogar mit Mordanschlägen rechnen. Auch während der Unruhen nach der Parlamentswahl im Oktober 2020 wurden mehrfach Reporter*innen angegriffen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 82 von 180
Bobomurod Abdullaev zu Besuch bei Reporter ohne Grenzen
Usbekistan / Kirgistan02.09.2020

#FreeThemAll: Bobomurod Abdullajew

Der Journalist und Stipendiat der Organisation Reporter ohne Grenzen Bobomurod Abdullajew ist am 22. August von Kirgistan in sein Heimatland Usbekistan ausgeliefert worden. Reporter ohne Grenzen und andere Menschenrechtsgruppen hatten zuvor für eine sichere Ausreise des Journalisten nach Deutschland plädiert und gewarnt.

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Usbekistan / Kirgistan24.08.2020

RSF-Stipendiat nach Usbekistan ausgeliefert

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die Auslieferung des RSF-Stipendiaten Bobomurod Abdullajew nach Usbekistan und fordert die dortigen Behörden auf, ihm die sichere Ausreise nach Deutschland zu ermöglichen. Der Journalist war am 9. August in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek auf Ersuchen des usbekischen Geheimdienstes verhaftet worden.

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Usbekistan / Kirgistan24.08.2020

#FreeThemAll: Bobomurod Abdullaev

In Kirgisistan ist am 9. August der Journalist Bobomurod Abdullaev verhaftet worden. Kurz vor seiner Festnahme hatte sich Reporter ohne Grenzen, in dessen Nothilfeprogramm Abdullaev Stipendiat ist, um seine sichere Ausreise nach Deutschland bemüht.

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