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Ecuador

Seit der Wahl von Lenín Moreno zum Präsidenten hat hat sich das Verhältnis zwischen privaten Medien und Regierung in Ecuador entspannt. Unter seinem Vorgänger Rafael Correa wurden viele Journalist*innen entlassen; regierungskritische Journalist*innen und Medien wurden mit Verleumdungs- und Schadenersatzklagen überzogen. Noch immer werden aber Reporter*innen eingeschüchtert und körperlich attackiert, Fernseh- und Radiosender angegriffen. Während der Proteste des Jahres 2019 kam es zu besonders vielen Übergriffen. Der Mord an zwei Journalisten und ihrem Fahrer durch kolumbianische Rebellen im Grenzgebiet zwischen den beiden Ländern im Jahr 2018 führte zu Diskussionen über die Sicherheit von Medienschaffenden in Gebieten, die der staatlichen Kontrolle entzogen sind.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 98 von 180
Die Nationalflagge Ecuadors weht vor einem freundlichen Himmel
Ecuador03.12.2020

#FreeThemAll: Juan Sarmiento

In Ecuador ist der Journalist Juan Sarmiento wegen „abfälligen und entwürdigenden Äußerungen“ zu einer Haftstrafe von zehn Tagen verurteilt worden. Anlass für das Verfahren war laut Medienberichten Sarmientos Kritik an Patrico Espíndola, dem Gouverneur der Provinz Napo.

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Tippen auf dem Smartphone
Corona-Apps15.05.2020

Digitale Überwachung bedroht Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen (RSF) warnt erneut vor den Folgen zunehmender digitaler Überwachung für Pressefreiheit und Menschenrechte. Die Corona-Krise beschleunigt die Entwicklung digitaler Technologien zur Verfolgung und Kontrolle von Kontakten und Bewegungsströmen in nie dagewesener Weise.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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