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Mosambik

Die Pressefreiheit genießt in Mosambik Verfassungsrang und schließt ausdrücklich den Schutz von Journalisten und ihrer Quellen ein. Gesetzliche Einschränkungen gibt es unter anderem für Themen der nationalen Sicherheit. Bei Verleumdungsklagen gegen Berichte über Korruption und ähnliche sensible Themen drohen Haft- oder Geldstrafen. Der Zugang zu Behördeninformationen ist oft schwierig. Vor allem in ländlichen Regionen sind Behördendruck auf Journalisten und Selbstzensur verbreitet. Staatliche Medien spielen eine dominierende Rolle. Viele nichtkommerzielle Radiosender sind von internationalen Geldgebern abhängig.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 116 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Infografik zur Jahresbilanz der Pressefreiheit 2020: Inhaftierte, entführte, verschwundene Medienschaffende weltweit.
Jahresbilanz der Pressefreiheit 202014.12.2020

387 Journalistinnen und Journalisten in Haft

Zum Jahresende 2020 sitzen weltweit mindestens 387 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis. Mehr als die Hälfte von ihnen verteilt sich auf nur fünf Länder: China, Saudi-Arabien, Ägypten, Vietnam und Syrien. 54 Journalistinnen und Journalisten gelten derzeit als entführt, vier sind 2020 verschwunden.

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