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Dominikanische Republik

Die Konzentration der Medien in den Händen einiger weniger Eigentümer*innen und die weit verbreitete Straflosigkeit nach Verbrechen an Journalist*innen führen zu einem hohen Grad der Selbstzensur in der Demonikanischen Republik. Recherchen zu sensiblen Themen wie Korruption und Drogenhandel werden von Regierungsangehörigen oder Mitgliedern der Verbrecherkartelle mit Bedrohungen, Gewalt und manchmal sogar Mord bestraft. Eine sehr positive Entwicklung für die Pressefreiheit war die Überarbeitung des Verleumdungsgesetzes im Jahr 2016. Zuvor konnten Medienschaffende wegen Verleumdung inhaftiert werden.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 30 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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