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El Salvador

Aufgrund von Gewalt und Drogenhandel zählt El Salvador zu den gefährlichsten Ländern Lateinamerikas, was sich auch auf die journalistische Arbeit auswirkt. Die Gesetzgebung bietet den Medien wenig Schutz, und Beamt*innen schikanieren und bedrohen Journalist*innen, die über Korruption oder Staatsfinanzen berichten. Mehrere Medienschaffende wurden in den vergangenen Jahren ermordet oder körperlich angegriffen. Der seit Juni 2019 amtierende Präsident Nayib Bukele kritisiert immer wieder die Medien und ließ sogar eine Liste von Journalist*innen anlegen, die er als „politische Gegner*innen“ bezeichnete, die die Absicht hätten, die Regierung zu destabilisieren.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 74 von 180
Präsident Bukele bei einer Ansprache
El Salvador19.10.2020

Unabhängige Medien zunehmend in Gefahr

Reporter ohne Grenzen fordert die Regierung von El Salvador auf, freie Berichterstattung zu gewährleisten. Die Arbeitsatmosphäre für Journalistinnen und Journalisten ist zunehmend aggressiv. Vor allem der salvadorianische Präsident Nayib Bukele übt verstärkt Druck auf unabhängige und regierungskritische Medien aus.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Rangliste der Pressefreiheit 201918.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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