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Kamerun

Die Lage der Pressefreiheit verschlechtert sich in Kamerun seit Jahren kontinuierlich. Die anhaltenden Bedrohungen für Medienschaffende stützen ein Klima der Angst und Selbstzensur. 2017 wurde das Internet häufiger als in jedem anderen afrikanischen Land unterbrochen. Nach der Präsidentenwahl 2018, die Paul Biyas siebte Amtszeit besiegelte, wurde der Zugang zum Internet erneut eingeschränkt. Reporter*innen wurden bedroht, angegriffen, eingeschüchtert und sogar verhaftet. Die willkürliche Inhaftierung und Verfolgung von Journalist*innen, auch durch Militär- oder Sondergerichte, ist an der Tagesordnung. Auf Grundlage des Antiterrorgesetzes von 2014 wird der ehemalige Chef des staatlichen Rundfunks CRTV seit 2016 festgehalten – präventiv und ohne faires Verfahren.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 135 von 180
Weißes Gebäude auf einem Hügel.
Kamerun13.07.2021

#FreeThemAll: Nestor Nga Etoga

In Kamerun ist der Journalist Nestor Nga Etoga in der vergangenen Woche zum insgesamt 94. Mal vor einem Gericht in der Stadt Mfou erschienen, nur um vor Ort über eine erneute Aufschiebung des Verfahrens unterrichtet zu werden.

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Grüm-rot-gelbe Flagge mit gelbem Stern
Kamerun12.06.2021

#FreeThemAll: Amadou Vamoulké

Zwei französische Anwälte haben vor einem Gericht in der kamerunischen Hauptstadt Jaunde Beweise vorgelegt, mit denen die Betrugs- und Korruptionsvorwürfe gegen den seit fast fünf Jahren inhaftierten Amadou Vamoulké entkräftet werden sollen.

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Blick auf eine Stadt
Kamerun04.05.2021

#FreeThemAll: Emmanuel Mbombog Mbog Matip

In Kamerun wird der Journalist Emmanuel Mbombog Mbog Matip mittlerweile seit mehr als acht Monaten festgehalten – und das ohne jemals angezeigt worden zu sein. Matip ist Redakteur bei der Zeitschrift Climat Social.

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