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Vereinigte Staaten von Amerika

Der neue US-Präsident Joe Biden hat schon in den ersten Wochen im Amt eine komplette Abkehr vom Umgang seines Vorgängers mit den Medien eingeläutet. Die regelmäßigen Pressebriefings im Weißen Haus wurden wieder eingeführt, Behörden konnten Medien ungehindert mit Informationen zur Corona-Pandemie versorgen und der Präsident selbst bekannte sich zur elementaren Rolle der Pressefreiheit in einer Demokratie. Viele Probleme jedoch bleiben, vom Sterben vieler Lokalredaktionen bis zu einem weit verbreiteten Misstrauen gegenüber etablierten Medien. In Donald Trumps letztem Amtsjahr 2020 wurden, vor allem im Umfeld der Black-Lives-Matter-Proteste, rund 400 Journalist*innen angegriffen und 130 festgenommen, so viele wie noch nie. Einen Höhepunkt erreichte die Gewalt beim Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar 2021, wo zahlreiche Journalist*innen eingeschüchtert, beschimpft und körperlich angegriffen wurden.

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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 42 von 180
Auf einer Demonstration in Aachen fordern Demonstrierende Freiheit für Julian Assange, dazu hält eine Person ein Schild mit diesem Spruch und einem Foto von Assange.
Vereinigtes Königreich / USA17.06.2022

Britische Regierung will Assange ausliefern

Reporter ohne Grenzen ist bestürzt über die Entscheidung der britischen Regierung, die Auslieferung von Julian Assange an die USA zu erlauben. Dort würden dem WikiLeaks-Gründer bis zu 175 Jahre Haft drohen. Assange hat nun 14 Tage Zeit, gegen die Entscheidung von Innenministerin Priti Patel vorzugehen.

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Rangliste der Pressefreiheit 202203.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Protestierende Menschen mit Plakaten vor dem Westminster Magistrates Court in London.
Großbritannien / USA20.04.2022

Neue Petition gegen Assange-Auslieferung

Der Westminster Magistrates' Court hatte am heutigen Mittwoch (20. April) eine Anordnung unterschrieben, die die Entscheidung über eine Auslieferung wieder an das Innenministerium zurückverweist. Die Verteidigung Assanges hat nun vier Wochen – bis zum 18. Mai – Zeit, weitere Gründe gegen eine Überstellung vorzubringen.

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Demonstranten vor dem Gericht, in dem der Fall Assange verhandelt wird. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Alastair Grant
Solidaritäts-Pressekonferenz31.01.2022

Der Fall Assange betrifft uns alle

Führende Journalisten- und Pressefreiheitsorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz fordern gemeinsam die sofortige Freilassung des Wikileaks-Gründers Julian Assange aus seiner Haft in Großbritannien und seine Nichtauslieferung an die USA. Am Montag (31.01.) appellierten sie in einer Solidaritäts-Pressekonferenz an die deutsche Bundesregierung.

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