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Demokratische Republik Kongo

In keinem anderen Land südlich der Sahara verzeichnet Reporter ohne Grenzen mehr Verletzungen der Pressefreiheit: Dazu gehören Gewalt, Einschüchterung, willkürliche Verhaftungen, Medienschließungen und Plünderungen. Angriffe auf Journalist*innen bleiben in der Regel ungestraft. Auch nach dem Wechsel an der Staatsspitze Anfang 2019 bleibt der politische Einfluss von Langzeit-Machthaber Joseph Kabila spürbar. Für Morde an zehn Medienschaffenden während der Kabila-Ära wurden die Täter nie verurteilt. Der neue Präsident Félix Tshisekedi hat versprochen, die Medien zu einer vierten Gewalt im Staate umzubauen. Voraussetzung dafür wäre allerdings, ein Gesetz von 1996 abzuschaffen, dass Pressedelikte unter Strafe stellt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 149 von 180
Demokratische Republik Kongo26.08.2021

#FreeThemAll: Joel Musavuli

In der Demokratischen Republik Kongo ist Joël Musavuli, seines Zeichens Direktor des Senders Radio Télévision Communautaire de Babombi, umgebracht worden. In der Nacht zum 13. August mehrere bislang nicht identifizierte Personen in Musaluvis Haus.

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Wald
Demokratische Republik Kongo17.07.2021

#FreeThemAll: Daniel Michombero

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in der Demokratischen Republik Kongo dazu aufgefordert, einen gewalttätigen Angriff auf den Journalisten Daniel Michombero und seine Familie aufzuklären. Michombero arbeitet unter anderem für TV5 Monde.

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Demokratische Republik Kongo15.07.2021

#FreeThemAll: Dosta Lutula

In Kinshasa ist der Journalist Dosta Lutula angegriffen worden. Der Mitarbeiter des Fernsehsenders Canal Kin Télévision wurde von mehreren Anhängern der Regierungspartei Union pour la Démocratie et le Progrès Social (UDPS) attackiert.

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