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Hongkong

Der Einfluss Pekings hat zu einer deutlichen Verschlechterung der Lage der Pressefreiheit geführt. So wurde der Financial-Times-Journalist Victor Mallet im Oktober 2018 ausgewiesen, nachdem er als Vizepräsident des Foreign Correspondents‘ Club of Hong Kong (FCCHK) den Vertreter einer Partei eingeladen hatte, die sich für die Unabhängigkeit Hongkongs einsetzt. Mehr als die Hälfte der Medieneigentümer*innen Hongkongs gehören politischen Organisationen in Festlandchina an. Das Verbindungsbüro der Kommunistischen Partei Chinas kontrolliert mehrere Medien in Hongkong. Widerstand kommt von einigen unabhängigen Online-Medien wie Citizen News, The Initium, Hong Kong Free Press und inMedia, deren Leser*innenzahl wächst.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 80 von 180
Medienschaffende tummeln sich auf einer Polizeipressekonferenz. Vier von ihnen haben Schilder an Helmen befestigt auf denen "Untersucht Polizeigewalt!" steht
Hongkong16.10.2020

Akkreditierungspolitik diskriminiert Freiberufler

Reporter ohne Grenzen fordert die Hongkonger Regierung auf, ihre Akkreditierungspolitik für Medien zu revidieren. Laut dieser werden künftig nur noch „international anerkannte und renommierte“ Medien anerkannt. Freiberufliche Journalistinnen und Journalisten sowie unabhängige Medien werden vom Zugang zu offiziellen Pressekonferenzen ausgeschlossen.

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Medienschaffende werden bei einer Demonstration in Hongkong von Einsatzkräften bedrängt
Hongkong30.09.2020

#FreeThemAll: Marc Progin

Reporter ohne Grenzen hat das Justizministerium in Hongkong dazu aufgefordert, die juristische Verfolgung des Schweizer Fotografen Marc Progin zu beenden. Hintergrund ist dessen Teilnahme an einem Protest im Herbst 2019.

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Medienschaffende treffen in Hongkong auf Polizeikräfte
Welttag der Demokratie14.09.2020

Freiheitsrechte für Hongkong

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit schränkt das totalitäre Regime Chinas in Hongkong fundamentale Menschen- und Freiheitsrechte vehement ein. Unter dem sogenannten „Gesetz zur nationalen Sicherheit in Hongkong“ sind die Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung, auf Publikationsfreiheit sowie auf Versammlungsfreiheit de facto unter Strafe gestellt.

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