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Komoren

Die politische Führung der Komoren betrachtet die staatlichen Medien als Sprachrohre der Regierung und duldet Kritik allenfalls von privaten Zeitungen oder Sendern. Festnahmen von Journalisten, Beschlagnahmungen von Zeitungen und Sendeverbote für elektronische Medien sind zwar seltener geworden, kommen aber weiterhin vor. In Einzelfällen werden Journalisten tagelang willkürlich festgehalten und misshandelt. Zu den Tabuthemen gehören staatliche Geldverschwendung und Korruption sowie Kritik an der Armee.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 75 von 180
Holzboote liegen im Hafen von Moroni; im Hintergrund ist ein großes weißes Gebäude zu sehen
Komoren01.01.2021

#FreeThemAll: Oubeidillah Mchangama

Auf den Komoren ist der Journalist und Blogger Oubeidillah Mchangama vorübergehend verhaftet worden. Nun soll er sich in den kommenden Wochen wegen der „Verbreitung von Falschnachrichten“ vor Gericht verantworten.

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Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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